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Madrid für Deutsche

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    Sehr SCHLECHTE Erfahrungen mit ARZT in Madrid!!! von Admin am 26.10.1715:51:02
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    Ich bin vergangenes Jahr zu einem gewissen Herrn Dr. Stefan D. der beim Ärztezentrum A. arbeitet gewesen, da er aus Deutschland kommt und mein Spanisch damals noch nicht so gut war. Und ich dringend darauf angewiesen bin, von einem Arzt regelmäßig Medikamente in Form von Spritzen verabreicht zu bekommen.Ich fand es erstmal komisch, dass er mich nie in einer Praxis behandelt hat, sondern immer zu sich nach Hause ins Wohnzimmer eingeladen hat um mir die Spritzen zu geben. Bin ich von einem Arzt eigentlich nicht gewohnt und weiss auch nicht was dagegen spricht, seine Patienten normal in einer Praxis zu behandeln. Naja, kann man so machen wie er, muss man aber nicht. Am Anfang wurde mir noch gesagt, ich muss einen Vertrag unterschreiben, dass jeglicher Briefverkehr über E-Mail läuft. Da ich in einer WG wohne, war mir das eh ganz recht.Dann kam erstmal ein Jahr keine Rechnung und dann halt die Gesamtrechnung. Auch per E-Mail. Und das Problem daran war, dass sich darauf weder eine Unterschrift noch eine elektronische Apostille oder sonst was befunden hat. So wie mir die ,,Rechnung'' oder eher die Kostenmitteilung vorlag, hätte ich sie genauso gut selbst mit Paint gestaltet haben können. So wurde sie wenig überraschend auch von meiner Krankenkasse abgelehnt. Ich habe dann darum gebeten, dass mir eine schriftliche Rechnung MIT UNTERSCHRIFT zugesendet wird. Mir wurde aber nur geantwortet: Nein wir wollen uns die Papier kosten sparen. Das ging dann wochen lang so hin und her. Ich meinte, ich brauche eine richtige Rechnung, was die Krankenkasse so auch annimmt. Und mir wurde nur gesagt ,,Sie haben am Anfang der Behandlung unterschrieben, dass alles per E-Mail verkehr läuft. Wenn Sie wollen, können wir ihnen ja nochmal den Vertrag zusenden.'' und dann wurde mir gesagt, wenn ich das Geld nicht bis Dienstag überwiesen habe (es waren insgesamt meine ich 1700€?) dann solle ich mich auf extreme Anwaltskosten gefasst machen, die die Arztkosten bei weitem übersteigen werden. Also haben wir das Geld erstmal aus eigener Tasche ausgestreckt mit der Bitte, uns im Nahchinein bitte trotzdem eine RICHTIGE Rechnung zuzusenden. Damit uns die Kosten im Nachhinein von der Krankenkasse erstattet werden. Sobald sie das Geld hatten kam aber eine Rückmeldung mehr.Dan habe ich irgendwann Herrn Dr. D. persönlich angerufen und ihm nochmal gesagt, ich brauche wirklich diese Rechnung, da wir jetzt schon seit Monaten selbst auf den Kosten sitzen bleiben. (und das nur weil man sich die Kosten für eine Din A 4 Seite sparen will) Dann meinte er, man hätte mir ja schon längst vor Ewigkeiten die Rechnung zugesendet. Bei mir ist aber nie etwas angekommen. Und da die aller letze Email, die ich erhalten war: wir willen uns die Papier kosten sparen und sie haben unterschrieben dass alles über E-Mail läuft und wenn sie das nicht glauben können wir ihnen den Vertrag zusenden. Bezweifle ich ehrlich gesagt stark die Wahrheit dieser Aussage.Zum Glück wurde mir dann, nach Monaten endlich angeblich ,,zum zweiten Mal'' eine echte Rechnung mit Unterschrift auf Papier zugesendet. Als wäre das so schwer und all den Aufwand nötig gewesen und als ob es leichter wäre, vor Gericht zu gehen als eine Seite auszudrucken.Genau aus diesem Grund habe ich dann meine Krankenkasse gewechselt. Von einer Privaten zu einer Gesetzlichen. Da man bei einer Gesetzlichen keine Rechnungen einreichen muss und daher auch nicht darauf angewiesen ist, dass man eine ordnungsgemäß ausgestellt bekommt. Dann wurde mir gleich freundlich per Mail mitgeteilt, dass ich als gesetzlich versicherter nichts mehr bei einem Privatarzt verloren habe. Was ja auch in Ordnung ist. Und nach dieser Sache hatte ich eh keinen Nerv mehr. Was ich jedoch dringend brauche, (und das weiss ein Arzt auch, habe ich schliesslich bei ihm auch gebraucht) ist ein Überweisungsschreiben oder wie man das nennt. Einen Nachweis, dass ich das letzte Jahr in Behandlung war und bei wem und warum. Damit ich meine Medikamente weiterhin nahtlos nehmen kann. Darum habe ich ihn per Mail gebeten. Mehrfach und jedesmal kam eine ein Satzantwort von wegen: Nein kriegen sie nicht brauchen sie nicht, gehen sie zu einem gesetzlichen Arzt. Und zwischendurch immer Funkstille. Jedesmal hat mir auch ein anderer Mitarbeiter geschrieben und auch Herr. Dr. D. persönlich. Wer will seine Zeit jetzt auch schon damit verschwenden irgendwas für einen Gesetzlichversicherten auszustellen. Ohne dies kann ich meine Behandlung aber nicht fortsetzen und ich brauche meine Medikamente. Als ich dann persönlich angerufen habe und geschiuldert habe, dass ich das Überweisungsschreiben brauche wurde mir gesagt ,,Der Arzt ist um 16 Uhr da, bitte rufen sie dann nochmal an und er wird persönlich mit ihnen reden.'' Zwischen 16 und 17 Uhr rufe ich an. 21 mal insgesamt. Und ich werde jedesmal weggedrückt. Also es geht nicht keiner ran, ich werde weggedrückt. und zwischendurch kam dann auch ,,kein Anschluss unter dieser Nummer'' Als wenn die extra das Kabel gezogen haben. Irgendwann habe ich dann Online eine Negative Bewertung verfasst, die genaue Sachlage online geschildert und E-Mail Zitate beigefügt. Genau am selben Tag habe ich dann noch eine E-Mail erhalten in der stand: Man hätte mir ja nur das Überweisungsschreiben verweigert, da es in Spanien gesetzlich verboten wäre, dass ein Arzt zu einem anderen überweist. Wenn ich 50 Euro auf deren Konto überweise, dann bekomme ich das Überweisungsschreiben. (das sie die Bewertung gelesen haben weiss ich, da sie danach gelöscht war. Übrigens hat er als einziger Arzt auf der Seite keine einzige Bewertung. Vielleicht wurden ja auch schon andere Bewertungen gelöscht, man weiss es nicht.)Was denn nun? Ist es gesetzlich verboten aber wenn ich bezahle nicht mehr? und aus welchem Grund sollte das verboten sein? Mir kam das komisch vor. Ich habe dann angerufen und wurde wieder weggedrückt. Dann habe ich meine Nummer unterdrückt und wieder angerufen und plötzlich geht jemand ran. Ich habe dann vorgeschlagen, dass das Überweisungsschreiben ERST erstellt wird, ich komme dann vor Ort vorbei und bezahle es vor Ort. Weil ich nach der Sache mit der Rechnung die nie angekommen ist nich will, dass wir Geld bezahlen und das Überweisungsschreiben auch nie ankommt. Mir wurde aber gesagt entweder ich bezahle im Voraus oder es wird nichts ausgestellt. Und ich solle das Geld auf das bekannte Konto überweisen, wo ich auch das letze Mal Geld hin überwiesen habe. So, ich hatte nunmal keine andere Wahl, die Uhr tickt bis ich wieder meine Medikamente brauche. Also habe ich das Geld überwiesen und dann wieder: Keine Rückmeldung. Ich habe mehrfach per Mail geschrieben, dass das Geld überwiesen ist und ein Foto des Überweisungsscheins beigefügt. Keine Rückmeldung. Dann war ich persönlich da, aber es war nur eine Sekretärin oder so da, die dann versuch hat jemanden telefonisch zu erreichen, hat sie aber nicht geschafft. Als ich dann irgendwann mal geschafft habe, Herrn Dr. D. am Telefon zu erreichen (er sagte mir gleich er wäre im Urlaub gewesen) habe ich ihm gesagt, dass das Geld jetzt schon seid längerer Zeit auf dem Konto ist und ich nun das Überweisungsschreiben erwarte. Er meinte man würde das die Tage prüfen und sich dann vielleicht nächste Woche mal dran setzen. Ich habe ihm gesagt, dass es eilt da ich meine Medikamente die Tage brauche. Da hat er mir auf eine, meiner persönlichen Ansicht nach, richtig arroganten und herablassenden Art gesagt: ich wolle was von ihm also hätte ich hier ja garnicht zu sagen sonst bekomme ich gar nichts.Also erstmal: Es ist sein Job, als Arzt. Wir laufen seit Monaten hinter ALLEM hinterher. Immer nur Ausreden. Dann hat man mal den am Apparat, dann den, keiner weiss, was der andere gesagt hat. Jeder widerspricht sich. Wir haben für eine Leistung bezahlt, diese Leistung ist nicht erbracht worden.Dann habe ich am selben Tag noch eine E-Mail bekommen: Das Geld wäre ja noch garnicht auf dem Konto angekommen. und ich solle es nochmal überweisen. und diesmal auf ein anderes Konto. Das Geld wurde überweisen, auf das selbe Konto, wie letztes Mal auch. Wir haben den Überweisungsschein, wir haben nochmal bei der Bank nachgeprüft, es ist auch nichts zurück gekommen, gar nichts. Das Geld ist auf Dr. D. Namen überwiesen. Und es ist genau das eingetreten, was ich vermutet habe: Wir bezahlen und bekommen keine Gegenleistung und das Geld ist weg!! Bezahlt für nichts also. Ich habe dann unzählige Male wieder und wieder versucht irgendjemanden am Telefon zu erreichen um die Sache aufzuklären, aber es geht nie jemand ran. Als dann einmal jemand ranging, meinte man zu mir, ich hätte wahrscheinlich irgend einen Fehler gemacht und es war bestimmt ein Zahlendreher irgendwo drinn. Und ich solle doch mal die Kontonummer vorlesen, wo ich hin überwiesen habe. Ich fange also gerade an vorzulesen, die erste 2 Zahlen, da sagt sie mir :,, oh tut mir leid ich bekomme gerade einen anderen dringenden Anruf rein. Tschüss.'' und legt auf. Danach konnte ich auch niemanden mehr erreichen. Es war auch nicht besetzt, es ist einfach keiner rangegangen. Mir bleibt jetzt nichts anderes Übrig, als mir die Medikamente selber zu spritzen da ich zum Glück mal eine Spritze auf Vorrat gekauft. Auch wenn ich das eigentlich selbst nicht darf und es auch schwierig ist, sich selber in den Po zu spritzen an die richtige Stelle. Aber wenn sich der Arzt wochenlang weigert, mir ein Überweisungsschreiben auszustellen, mich als Kassenpatient auch nicht mehr behandelt und jetzt angeblich das Geld nicht angekommen ist, mit dem ich ein angeblich gesetzlich verbotenes Überweisungschreiben kaufen kann und auch niemand erreichbar ist um die Sache zu klären, bleibt mir absolut nichts anders übrig.Ich kann nur sagen: Ich habe noch nie in meinem Leben erlebt, dass es in einer Arztpraxis so, aus meiner persönlichen Sicht, komplett verpeilt, unstrukturiert und ungeordnet abläuft, dass man persönlich Monatelang hinter allem hinterher sein muss und nichts von alleine kommt, dass der eine nicht weiss, was der andere gesagt hat, dass man nichtmal eine normale Rechnung und ein Überweisungsschreiben bekommt was jawohl der Grundstandard ist, oder nichtmal in einer Praxis behandelt wird. Gleichzeitig bin ich auch der Meinung, dass Herr Dr. D. und 2 der Angestellten von A. komplett respektlos mit Patienten umgehen und reden. Und dazu noch eine unglaubliche Arroganz an den Tag legt, mit Aussagen wie ,,Du musst ja von unserer Praxis überzeugt sein, sonst wärst du nicht ein Jahr gekommen.'' und dem oben geschilderten: wenn du was von uns willst blablabla. Und zu dieser Aussage kann ich entgegnen: Nein, ich habe mich definitiv nicht gut aufgehoben gefühlt. Und letzten Endes hat Dr. D. in meinen Augen nichtmal die Basicaufgaben eines Arztes erfüllt. Sobald ich kein Privatpatient mehr war, soll ich doch zusehen wie ich an meine Medikamente komme, ist ihm offensichtlich komplett egal. Und damit hat er seine Aufgabe als Arzt für mich persönlich komplett verfehlt. Und das Geld ist jetzt wahrscheinlich auch für immer weg. und es waren alles Deutsche mit denen ich geredet habe. Die Aussage vieler, in Spanien laufe alles ,,entspannter'' , lasse ich also nicht gelten.
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