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    25. November - Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen

    23.11.2017 - Katharina Fahling 

    Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Schon seit 1981 werden an diesem Tag weltweit Veranstaltungen organisiert, die auf Frauenrechte aufmerksam machen sollen.

     

    Allein in Madrid gab es im vergangenen Jahr mehr als 12.000 Anzeigen wegen häuslicher Gewalt durch Partner oder Ex-Partner. Über 1000 Frauen mussten geschützt werden und 646 der Opfer waren minderjährig. Für viele stand daraufhin fest, dass dies nur die Spitze des Eisberges darstellt.

     

    Mit den Veranstaltungen in Madrid soll die Gemeinschaft der Nachbarn und Gemeinden gestärkt werden, um zusammen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu kämpfen. Neben Ausstellungen, Filmen und Kurzfilmen gibt es in den kommenden Tagen auch verschiedene musikalische Veranstaltungen sowie Theateraufführungen und Workshops. Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Veranstaltungen, die vor allem in den Kultur- und Gleichstellungszentren Madrids stattfinden werden:

    -    Im Kulturzentrum Barajas werden Kurzfilme gezeigt, nach jeder Projektion können die Zuschauer im Rahmen eines Kolloquiums mit Experten über Gleichberechtigung diskutieren.

    -    In Carabanchel gibt es bereits ab dem 18. November Musik und Theater: Am 25. November um 19 Uhr findet zum Beispiel „Singlefrau… und ohne Katze“ („Mujer soltera… y sin gato“) statt, in der eine Frau humorvoll über ihren Platz in der Gesellschaft und ihr Recht, ohne chirurgische Eingriffe alt zu werden, reflektiert.

    -    Für Kinder zwischen 4 und 9 Jahren wird am 2. Dezember um 12 Uhr in Lavapiés ein Theaterstück mit Marionetten aufgeführt, mit dem die Kinder für äußerst aktuelle Themen wie Toleranz gegenüber Menschen, die womöglich nicht den Normen entsprechen, und häusliche Gewalt sensibilisiert werden sollen.

    -    Noch bis zum 30. November ist im Kulturzentrum Galileo (Chamberí) die Ausstellung mit dem Titel „Diarios de libertad. Maestras y pedagogas de la II República“ über eine Zeit zu sehen, die nicht nur maßgeblich zu einer pädagogischen Reform beigetragen hat, sondern auch wichtige Impulse auf dem Weg zur Gleichstellung setzte.

    -    Zudem gibt es verschiedene Workshops, u.a. zur Selbstverteidigung, aber auch kreative Angebote wie die Gestaltung von T-Shirts oder das Zeichnen gegen die Gewalt an Frauen.

     

    Alle weiteren Veranstaltungen finden Sie hier

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