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Madrid für Deutsche

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    Die wahren Ursachen der Krise

    17.11.2009 - Stefanie Claudia Müller - scm communication 

    Wie kann ein Land sich jahrelang dem Traum hingeben, dass ohne Arbeit sehr viel Geld verdient werden kann? Man muss einfach ein Haus oder eine Wohnung kaufen und sie dann einige Jahre später für das Doppelte verkaufen, das war die Auffassung vieler Spanier. Der Kauf wurde teilweise durch die hohen Abfindungszahlungen bei Jobverlust finanziert. Ein aberwitziges Treiben...

    Warum haben die spanischen Medien so wenig über die offensichtliche Blase auf dem Immobilienmarkt und den moralischen Zerfall in den Gemeindeverwaltungen, Unternehmen und der Politik berichtet? Die Antwort ist klar: Die Gier hat den Verstand ausgeschaltet, alle wollten, dass das Land weiter Profit macht, keiner wollte die Lizenz zum Gelddrucken verlieren. Jetzt steckt Spanien in der tiefsten Krise seit Beginn der Demokratie und viele glauben immer noch, es sei nur die Folge des Zusammenbruchs von Lehman Brothers, sie verstehen nicht, dass sie sich an die eigene Nase fassen müssen.

    In Zeiten von Konkursen und Entlassung gleicht Spanien immer mehr dem Wilden Westen. Hier werden junge Menschen über Jahre mit 3-Monats-Verträgen abgespeist, zu unwürdigen Gehältern und Firmen tricksen, wo sie können, um ihre ausstehenden Schulden nicht zu begleichen, darunter auch große Unternehmen wie Telefónica oder Gas Natural, die oft mit Schecks zahlen, die sie über Medienagenturen abwickeln. Diese Großen sind die ersten, die Zahlungsziele nicht einhalten und immer Ausreden parat haben. 

    Da darf es nicht wundern, dass hier niemand niemanden mehr traut: In welchem westeuropäischen Land muss man tagsüber schon vor dem Tanken bezahlen und wo bekommt man nur die Ware, wenn man dem Hersteller das Bargeld dafür auf den Tisch legt? Habe genau das gerade mit der Druckerei, deren Namen ich gerne nenne, Estilo Estugraf aus Ciempozuelos, erlebt. Immer wieder wird wie in diesem Fall für das sofortige Begleichen der Rechnung fehlendes Mißtrauen angebracht. Aber viele nutzen die Situation einfach nur hemmungslos aus, weil sie am längeren Hebel sitzen. Und dann muss man leider auch oft wie in dem Fall dieser Druckerei noch schlechten Service erleben. Würde bei sofortiger Bezahlung wenigstens beste Qualität geliefert und würden die vereinbarten Lieferzeiten eingehalten. Aber nein...

    Warum greift in diesem Land einfach niemand durch und sorgt dafür, dass Gesetze bei der Vergabe von Bauland eingehalten werden, dass Fehlverhalten wie nicht bezahlte Rechnung oder Ausnutzung einer Situation wie im Fall dieser Druckerei sanktioniert wird? Hier werden zwar zum Beispiel beim Straßenverkehr viele Strafzettel verschickt, aber kaum einer zahlt sie - so war es zumindest bisher. In Deutschland fährt man einmal schwarz mit der Straßenbahn und zahlt dann nicht die Strafe - die übrigens per Überweisung erfolgt, eine in Spanien seltene Bezahlungsart - und man ist vorbestraft.

    Warum sind in Spanien so Leute wie Florentino Pérez, die vor allem durch Spekulation und Vetternwirtschaft nach oben gekommen sind, Nationalhelden? Warum hat niemand diese tiefe und schwere moralische und wirtschaftliche Krise schon vor Jahren angeprangert, obwohl sie abzusehen war? Und auch die renommierten und international anerkannten spanischen Business-Schulen scheinen wenig positiven Einfluss zu haben. Es wird viel von Ethik geredet, aber dann wird doch alles wieder so gemacht, wie man es gewohnt ist.

    Warum? Die Antwort ist auch hier einfach, wenn man sie denn hören will: „Von dem Immobilienboom haben einfach alle profitiert. Niemand hatte ein Interesse, dass die Immobilienblase platzt”, sagte mir kürzlich der Direktor der Wirtschaftsredaktion der staatlichen spanischen Nachrichtenagentur Efe. Von konsultierten 20 Experten, viele davon an den Business-Schulen, hätten 18 regelmäßig beteuert, es gäbe keine Blase. Aber dann muss man doch selber nachdenken als Journalist, oder?

    Aber nein, das war schwierig, denn der Druck der Banken, der Regierung und der Bauunternehmen war enorm, nicht das zu schreiben, was in den ausländischen Medien schon seit dem Jahr 2005 zu lesen war: "Spanien befindet sich in einer großen und gefährlichen Spekulationsblase." Jetzt haben alle die Quittung bekommen, aber sie lernen scheinbar immer noch nicht. Jetzt ist Premier Zapatero der Sündenbock für alles.

    Aber jeder ist für sich selber verantwortlich und natürlich muss jeder sich selber fragen, warum er eine Wohnung gekauft hat, die offensichtlich im europäischen Vergleich total überteuert war? Und warum sollten noch weitere spanische Apartments gekauft werden, wenn doch schon drei Millionen leerstehen? Aber die Gier nach noch mehr Reichtum hat die Menschen wohl blind gemacht. Viele waren aber auch tatsächlich so naiv zu glauben, was in den heimischen Zeitungen stand: "Spanien geht es gut." Wie sollten die Leser es auch besser wissen, die meisten haben keinen Vergleich, weil sie nicht rauskommen aus Spanien.

    Warum gehen die Menschen bei 20 Prozent Arbeitslosigkeit jetzt nicht in Scharen auf die Straße, um diese überall präsente Doppelmoral der spanischen Gesellschaft anzuprangern? Das katholische Spanien ist nicht nur das Land in Europa, wo am meisten Drogen umgeschlagen werden, sondern auch einer der Spitzenländer bei Abtreibung und Geldwäsche. Es stinkt zum Himmel, dass man hier Mieten schwarz bezahlen muss, dass Unternehmen von Kunden Barzahlung bei Abholen der Ware fordern, genauso wie Handwerker. Spanien ist eine Anarchie, hier macht jeder, was er will. Es gibt Regeln, aber niemand hält sie ein und niemand sanktioniert. Das Wort eines Freundes gilt mehr als das Gesetz und dieser Mangel an Moral wird das Land noch tiefer in die Krise reiten, denn die beiden großen Volksparteien geben ein erbärmliches Vorbild ab.

    Das Land braucht einen Ruck. 1997 hat der damalige deutsche Bundespräsident Roman Herzog das auch für Deutschland gefordert, das Land brauche neue Werte, eine neue Dynamik. Er hat damit zumindest viele Diskussionen entfacht. In Spanien entfacht dagegen nur der Kleinkrieg in der PP. Die Jugend müsste auf die Straße gehen, eine zweite Movida für Werte, Ethik und unternehmerische Verantwortung ist nötig. Die jungen Spanier sind die größten Opfer dieser Krise. Sie sollten deswegen anfangen, ihre Eltern zu kritisieren für Feigheit und Bequemlichkeit, für Gier und Doppelmoral. Sie sollten sich nicht gefallen lassen, dass hier immer jeder alles damit rechtfertigt, dass es schon immer so war. Sie sollten es anders machen.

    Kommentare (19) :

    Kommentar von ralf 18.11.2009

    Kompliment -sehr gelungener Blog zum Zustand der spanischen Ökonomie.
    2 Punkte würde ich aber noch mal beleuchten wollen.

    1.Movida- Nein, die braucht es so nicht noch mal.
    Denn alle Ansätze die Fehler der Vergangenheit zu analysieren sind in Hektolitern Alkohol ersoffen.
    Wenn Movida Sinn machen soll, muss es eine Bestandsaufnahme geben die diesen Namen verdient.
    Meine damit- die gesellschaftlichen Formen müssen denen Resteuropas angeglichen werden. Das fängt beim gesellschaftlichen und geschäftlichen Miteinander an.
    Ich denke das die Spanier mal anfangen sollten sich und den Rest der Welt nicht als Bedrohung zu verstehen sondern als Chance. Böse Menschen gibt es überall, aber wenn man jeden gleich mal als potenziellen Verbrecher oder Dieb betrachtet, (bei mir in der Urbanisation sehen Häuser aus wie Gefängnisse und Hochsicherheitszonen) kann keine Basis des Vertrauens entstehen und die ist nun mal der Anfang einer jeden Beziehung.
    Wenn man sich selbst eingittert in seine Ängste und Befürchtungen, hat man keine Antwort auf die globalisierten Märkte- die gehen dann woanders hin.
    Gitter und Mauern, die wir hier in MAD herrlich schon vor Schulen und anderen Einrichtungen betrachten können, haben sich in den Köpfen der meisten Menschen zementiert. Die Angst sich zu öffnen ist es, die diese Gesellschaft lähmt.
    Kritikfähigkeit ist ein Begriff mit dem der Durchschnittsspanier nun überhaupt nichts anzufangen weiß. Warum? Weil er denkt das das Eingestehen eines Fehlers das Ende seiner Laufbahn bedeutet. Da hört man dann stundenlang Versionen warum es nicht geklappt hat, anstelle eines kurzen Eingeständnisses und der Möglichkeit diesen Fehler wieder auszumerzen. Kickoff-meetings in denen kritisch über die eigene Arbeit gesprochen wird (um Verläufe evtl. zu optimieren) sind praktisch nicht abzuhalten. Da wird selbst der leitende Angestellte zum Sub-Alternen der auf Anweisung von oben wartet. Da läuft auf den "Bisness" Schools in Spanien was völlig schief.

    2. Spanien und der "Beitritt"
    Die Aufnahme Spaniens in die EU war politisch gesehen der Zeit geschuldet, aber
    ökonomisch jedoch eine Katastrophe für den Aufbau dieses Landes.
    Wenn jahrelang 20 des spanischen Hauhalts von anderen Ländern alimentiert wird, ist es vor allem für den "einfachen" Spanier ein falsches Zeichen.
    Das Geld kommt schon irgendwo her-Im Zweifel von den Tonto-Alemanes wie mir schon mit einem Schulterklopfen in einer Bar versichert wurde. Klar das einfache learnings da über Bord gehen. Natürlich auch mit Hilfe von Regierungen die -auch jetzt- nichts besseres zu tun haben, als noch mehr Geld in die Bauindustrie via Steuererleichterungen für Käufer zu pumpen.
    Nur, Spanien wird nicht nur mit Dienstleitungen und der Bauindustrie überleben. Es muss eine wirtschaftliche Vision geben, wie Spanien in der Zukunft aufgestellt sein will. Den industriellen Komplex den dieses Land über Jahre nur noch abgewickelt hat, gilt es neu zu beleben.
    Aber dazu muss es erstmal auch mit dem Nachbar klappen!
    Dialog tut Not und bitte nicht nur beim Essen oder trinken.

    Kommentar von Ansgar 26.11.2009

    Eine kritische Betrachtung der aktuellen ökonomischen Situation Spaniens inklusive Ursachenforschung ist sicher angebracht, und einige der hier angesprochenen Punkte teile ich auch, aber die Schlüsse, die hieraus in dem Artikel und vor allem dem Kommentar direkt und kollektiv über die spanische Bevölkerung gezogen werden (gierig, dumm, verblendet, hinterwäldlerisch, nicht vertrauenswürdig, anarchistisch, heuchlerisch, der Selbstkritik unfähig, argwöhnisch, feige, bequem, ...), finde ich gelinde gesagt überzogen und fehl am Platze, und auch gar nicht in Übereinstimmung mit den sonstigen Artikeln in diesem Blog. Es wird verallgemeinert, vereinfacht, übertrieben und vieles stimmt schicht und einfach nicht. Ich will hier nur auf einige wenige Punkte eingehen.

    Die Farge, warum niemand die schwere Krise vorher angeprangert hat, die stellt sich ja nun nicht nur in Spanien, sondern in der gesamten westlichen Welt. Und auch in den 15 "goldenen Jahren" vor dem Beginn der Krise gab es sehr wohl kritische Stimmen im Lande, auch in den Medien, bezüglich der Immobilienblase, der Zersiedlung der Landschaft, der Korruption, der geringen Investitionen in Forschung und Entwicklung, der niedrigen Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, des wachsenden Handelsdefizits, etc.

    Natürlich gab es auch viele lobende Stimmen, aber nicht nur in Spanien, sondern auch im Ausland, inklusive Deutschland: Die spanische Wirtschaft wurde weltweit bewundert und oft (zusammen mit dem anderen Aufsteiger Irland, der jetzt ähnliche Probleme wie Spanien hat) als ein dynamisches Beispiel für das "träge alte Europa" betrachtet, ganz im Gegensatz zu dem ach so reformunfähigen und von sozialem Wohlstands verwöhnten Deutschland, das damals in neoliberalen Kreisen als der großer Verlierer der Globalisierung dargestellt wurde. Unter der Regierung Schröders lobte die konservative und liberal Opposition in Deutschland Aznars Politik in Spanien als Beispiel wie man es besser machen kann. Und dessen Nachfolger Zapatero wurde als die Hoffnung der Europäischen Sozialdemokratie gefeiert.

    Als damals Deutschland Reformen brauchte, um seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu überwinden, verärgerte es mich sehr, wie diese Situation in verschieden Kreisen im In- und Ausland genutzt wurde, um hämisch Deutschlands soziale Marktwirtschaft zu verspotten. Genauso unfair und zynisch finde ich es jetzt die dramatische Wirtschaftslage Spaniens zu nutzen, um seine Bevölkerung so zu diffamieren.

    Der Artikel fängt gleich so an, als ob die Mehrzahl der Spanier die ganzen Jahre des Booms nicht von der Arbeit sondern der Immobilienspekulation gelebt hätten, um Ihre Wohnung "einige Jahre später für das Doppelte zu verkaufen", wo die die Spekulation doch wohl nur einer betuchten Minderheit zugänglich war, die über den eigenen Wohnsitz hinaus in weiter Immobilien investieren konnte. Und das die in einem wesentlichen Maße aus den Abfindungszahlungen bei Jobverlust finanziert worden sei, halte ich ja nun für eine sehr abenteuerliche These ...

    Und was die Strafzettel im Verkehr betrifft, die Zeiten in denen sie kaum einer bezahlt hat sind vorbei. Und wer hier mit 200 auf der Autobahn erwischt wird ist vorbestraft, und kommt bei Wiederholung hinter Gitter. Und in Deutschland? Es ist das einzige Land auf der Erde wo man so schnell rasen darf wie man will, und das sieht man als ein selbstverständliches Recht des freien Bürgers an, so wie der US-Bürger sein Recht auf Schusswaffen ... Wo ist in diesem Fall der "Wilde Westen"? Wie war das nochmal mit der Selbstkritik und dem "sich an die eigene Nase fassen"?

    Ist in Deutschland die öffentliche Moral so intakt, dass wir es uns leisten können, unsere Europäischen Nachbarn so scharf zu verurteilen?

    Und was das Misstrauen betrifft, in den Geschäften in denen ich üblicherweise einkaufe, heißt es oft,  wenn ich mal nicht genug Geld dabei habe, "Kein Problem, zahlst Du beim nächsten mal." Das ist mir in Deutschland noch nicht passiert. Und in Spanien lebt man nur hinter Gittern und Mauern?? Die Deutschen, die mich besuchen kommen, finden immer, dass sich hier so schön viel Leben auf der Straße und miteinander abspielt, während man in anderen Ländern oft durch gähnend leere Strassen läuft, weil alle Welt in den eigenen vier Wänden sitzt ... Aber offensichtlich lebe ich in einem anderen Spanien.

    Kommentar von Balder 26.11.2009

    Liebe Frau Müller,

    Ihr blog sollte "Madrid für einige Deutsche" heissen.

    Ich gebe Ihnen recht, dass die Politiker in Spanien kein grossartiges Vorbild für die Bevölkerung sind. Ich gebe Ihnen recht, dass das spanische Volk nicht kritisch genug ist, zur Gleichgültigkeit neigt, sich politisch nicht genug beteiligt. Richtig ist auch, dass Spanien ein Paradies für Schuldner ist, deswegen ist die "letra de cambio" ständig im Umlauf.

    Aber man sollte sich auf keinem Fall einbilden, Deutschland wäre besser. Nur in einem Land wie  Deutschland wird eine krasse Steuererhöhung als "Sparpaket" der Bevölkerung verkauft (und vond er Bevölkerung akzeptiert). Es liegt wohl auf der Hand, dass man nur sparen kann, indem man weniger ausgibt; dass man spart, indem man mehr einnimmt, kann man nur als wunderbare innovation der deutschen Politik werten. Solidaritätszuschlag, private Krankenkassen, die komplexeste Steuergestzegebung der Welt, etc. Tja! Ich sehe nicht, dass die Deutsche Jugend auf die Strassen geht und das Geld zurückverlangt.

    Mich wundert sehr, dass alle Menschen in Spanien sich and der Immoblase bereichert haben oder dass die Leute die Wohnungen mit den finiquitos bezahlt haben sollen. Das, Frau Müller, ist falsch. 

    Ich bin mit Ansgar einverstanden. Und ich bin mit der Verallgemeinerungen von Ralf und von Ihnen, Frau Müller, nicht einverstanden.

    Hochachtungsvoll!
    Balder Rodríguez





    Kommentar von stefanie 27.11.2009

    Hallo, Ansgar und lieber Balder, ersteinmal möchte ich feststellen, dass der Kommentar von Ralf nicht meiner Meinung entspricht. Ich wollte mit dem Blog nur animieren, dass sich was ändert hier. Natürlich ist Deutschland nicht besser, aber viele Dinge laufen anders. Es gibt in Spanien dagegen viele Dinge, die viel besser sind als in Deutschland. Aber darum geht es doch gar nicht. 

    Es gibt schon einige sehr gute Unternehmen in Spanien, aber en gros zeichnet sich meiner Meinung nach die Wirtschaft durch pure Gier aus. Von den gemachten Gewinnen wurde sehr wenig in Bildung, in Forschung, in das eigene Personal investiert. In Deutschland herrscht mehr Zivilverantwortung vor. Unternehmen und Bürger fühlen sich mehr gegenüber der Gesellschaft verantwortlich als hier und deswegen haben wir so tolle Sachen wie die Lehre, für die uns die ganze Welt beneidet. Bei den Journalisten gibt es das bezahlte Voluntariat, hier muss man für einen Master bei El País viel Geld bezahlen. 

    Aber das in Spanien zuviele Leute studieren und zu wenige Unternehmen eine berufliche Ausbildung anbieten und grundsätzlich so ein kurzfristiges Denken vorherrscht, ist nicht primär die Schuld der spanischen Politik, sondern der Firmen, die in den vergangenen zehn Jahren in der Mehrzahl historische Gewinne eingefahren haben, natürlich aber auch vieler Spanier selber, die - die Familie in Ehren - immer zuerst den ihrigen helfen, bevor sie an das Allgemeinwohl denken. Wir wissen, dass die Deutschen auch zu einem Teil nur gezwungener Maßen so sind, weil wir nach dem Zweiten Weltkrieg in ein neues System "gesteckt" wurden, das diese Werte vorsieht. Das Grundgesetz ist wirklich die Säule unserer Gesellschaft geworden. 

    Spanien ist ein wunderbares Land voller Lebensfreude und savoir-vivre, voller Kreativität, Ideenreichtum und positivem Denken. Aber ich denke, die Karre einer am Boden liegenden Wirtschaft, kann man nur gemeinsam aus dem Dreck ziehen und deswegen braucht die Gesellschaft einen Ruck, wie wir ihn in Deutschland benötigten in den 90er Jahren. Der Vergleich mit Deutschland ist aber eigentlich überhaupt nicht gewollt. Es geht darum, hier was zu ändern, konstruktiv natürlich. Würden wir in Deutschland eine solche Seite führen, würden wir, wie wir es hier machen, Deutschland loben, aber auch kritisieren. 

    Ich finde, dass man in Spanien noch nicht genug verstanden hat, dass Kritik uns voranbringt, wenn sie konstruktiv ist. Sich immer darauf zu berufen, dass andere Länder genauso schlimm sind, hilft der eigenen Gesellschaft nicht weiter. 

    Ich bin aber auch völlig gegen Beleidung und Diffamierung, ich liebe Spanien, sonst würde ich hier nicht wohnen. Aber auch nicht jede Kritik an Spanien bedeutet, dass es bei uns besser ist. Sollte das in meinem Blog rüberkommen, dann ist es wohl ein Mißverständnis. Eigentlich wollte ich nur ein bißchen rütteln, auch an mir selber, denn ich bin nach zehn Jahren Teil dieses Systems... 

    Kommentar von Matthias 28.11.2009

    Liebe Landsleute,

    ich bin ganz bei Stefanie und habe ihre Botschaft auch genauso verstanden wie zuletzt beschrieben. Kompliment für einen guten und emotionalen Beitrag. Die Frage danach warum es Spanien im europäischen Vergleich mit am schlechtesten geht darf ja wohl erlaubt sein und ist sogar zwingtend notwendig.

    Ich lebe und arbeite seit 2 Jahren in Spanien, genieße es auf die eine Art, habe auf die andere Art aber überhaupt kein Verständnis dafür wie arrogant und teilweise ignorant die Masse der Spanier (Achtung: ich bin auch gegen Verallgemeinerung!) in Bezug auf ihr Selbstbild und den Bezug zur Realität sind.

    Der durschnitts Spanier glaubt er hört das Gras wachsen und meint mit der Aussage "Bueno, estamos en crisis" und danach geht´s weiter wie bisher ist das Problem erledigt. Es wird immer noch geglaubt, dass sich die Dinge schon wieder einrenken, aber das wird wenn man 1 und 1 zusammenzählt ohne radikale Reformen kaum möglich sein. 

    Bestes Beispiel ist nunmal der Wohnungsmarkt:
    Auch ich habe meinen Mieter um eine Mietminderung ersucht. Denn die Preise sind für das was man dafür bekommt einfach pervers! Und mein Vermieter glaubt allen ernstes, dass die Mieten sich im nächsten Jahr schon wieder auf das alte Niveau einpendeln werden.
    Dann sollte man doch lieber die Steuern erhöhen und das Geld in die Gesellschaftsstruktur reinvestieren - dazu wäre ich gerne bereit!

    Wenn ich Freunden zuhause erzähle, dass z.B. Zähne überhaupt nicht in Spanein versichert sind löst das allerorts Erstaunen aus. Auf den Punkt gebracht: Spanien hat noch nicht gelernt mit seiner Freiheit und Demokratie umzugehen. Und einzig und allein in diesem Zusammenhang darf man sehr wohl den Vergleich mit Deutschland wagen. Auch wir haben lernen müssen mit unser Freiheit umzugehen und tun es noch. Aber immerhin haben wir (egal wieviel zuhause gemeckert wrd) eines der besten Gesundheitssysteme und wenn nicht sogar das beste Sozialversicherungssystem der Welt vorzuweisen.

    Abschliessend, ich werde eines nie verstehen: Das Lohnniveau in Spanien ist eine Katastrophe und grenzt schon an legale Sklaverei! Anders kann ich mir nicht erklären, dass die Masse der vor allem jungen Leute zwei Jobs annehmen muss, um über die Runden zu kommen (Ich bin zum Glück nicht davon betroffen, weil ich in einem international Unternehmen arbeite).

    Ordenliche Löhne und faire Mietpreise führen automatisch zu einem neuen Miteinander und einer besseren Gesellschaftstruktur, das schafft keine Moraldebatte allein.

    P.S.
    Normalerweise halte ich nicht viel von Blogs, aber dieser Artikel sowie auch die Kommentare dazu haben mich sofort angesprochen. Ich danke allen für sehr konstruktive Meinungen.

    Herzlichst
    Matthias

    Kommentar von Jörg 28.11.2009

    Hallo,
    schöner Beitrag! Ich habe das Thema in meinem eigenen Blog aufgefasst. Der trackback scheint nicht zu funktionieren, daher hier die URL.
    Salu2,
    Jörg

    Kommentar von Mehert 30.11.2009

    Jedes Land ist korrupt...in Jedem Land gibts Gier,die Menschen Blind macht....NUR IM VERMEINTLICHEN LAND DER  DICHTER UND DENKER WIRD ES BESSER VERPACKT;VERSCHNÜRT:::UND WIE SAGTE EINS EIN POLITIKER:DIE MEHRHEIT DES VOLKES IST BLIND UND DUMM......EINE IRGENDWIE ALLGEMEIN ANWENDBARE UND GÜLTIGE AUSSAGE FÜR JEDES VOLK WELTWEIT...Gruss Mehert

    Kommentar von Ansgar 01.12.2009

     Vielen Dank, liebe Stefanie, für diese sehr differenzierte Klarstellung, mit der ich mich schon viel besser identifizieren kann! Wie sind uns einige, dass sich hier dringend was ändern muss - auch ich sprach in meinem Kommentar einige Punkte an - und dass da konstruktive Kritik sehr angebracht an, in Sachen Politik, Wirtschaft, Rechtssystem, etc., aber auch unter den Spaniern verbreitete Verhaltensweisen oder Mentalitäten sind da natürlich kein Tabu, wie z.B. das hier erwähnte Verhältnis der Spanier zum Allgemeinwohl: So ist es sicher wahr, dass viele Spanier, auch wenn sie meist ehrlich und anständig im Miteinander mit Ihrem Umfeld sind, es mit den öffentlichen Verpflichtungen aller Art weniger genau nehmen, was durchaus negative Konsequenzen hat, und was auch ich oft kritisiere. Aber selbst hier muss man differenzieren, in Anbetracht der Tatsache, das die Spanier durchaus nicht unsolidarisch sind (z.B. werden nirgendwo so viel Organe gespendet wie in Spanien). Es hat meiner Meinung nach viel mit einem historischen und tief im Unterbewusstsein verwurzeltem Misstrauen gegenüber der öffentlichen Verwaltung zu tun, sehr verbreitet in romanischen und mediterranen Ländern ...

    Wogegen ich mich nur wehre sind Rundumschläge, in denen alles negative übertrieben und verallgemeinert und alles positive ignoriert oder direkt negiert wird, wobei ich jetzt weniger Stefanie selbst meine, gerade nach Ihrer Klarstellung, als viel mehr einige Kommentare. So kann man übrigens jede Gesellschaft verteufeln, da ja nun keine perfekt ist, d.h. negative Aspekte findet man überall im Überfluss.

    Als ein kontaktfreudiger Mensch, der seit knapp zwei Jahrzehnten intensiven Kontakt mit Spanien hat, und seit 1995 in Madrid lebt und arbeitet, glaube ich einen recht repräsentatives Bild der Spanischen Bevölkerung zu haben, mit ihren Stärken und Schwächen. So habe ich privat und geschäftlich sehr viele intelligente, integere, gebildete und höfliche Spanier kennengelernt, die sehr wohl selbstkritisch sind was die hiesige Gesellschaft betrifft, und denen völlig klar ist, dass hier viel falsch gelaufen ist (und auch noch läuft). Natürlich finden sich diese erwähnten Qualitäten nicht bei allen Spaniern (ebenso wie sie sich nicht bei allen Deutschen oder Bürgern eines beliebigen anderen Landes finden), aber wer behauptet, sie seien, im Gegensatz zu anderen Europäischen Gesellschaften, der überwiegenden Mehrheit völlig fremd, wie das in einigen Kommentaren geschehen ist, der kennt Spanien nicht.

    Auch braucht eine Gesellschaftskritik eine gewisse zeitliche Perspektive: Schlussfolgerungen über die Spanische Bevölkerung können nicht nur auf der jetzige Krise beruhen, und dabei die vorherigen drei Jahrzehnte völlig außer acht lassen, in denen in kaum einem Land der Welt so viele rasante gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Fortschritte gemacht wurden, wie in Spanien, und das (mit der traurigen Ausnahme des ETA-Terrorismus) friedlich und ohne dass die Demokratie von Siegermächten von außen aufgestülpt werden musste. Und auch wenn natürlich bei weitem nicht alles perfekt ist, und gerade in den letzten Jahren einiges entgleist ist, ist die - schon von sich aus erschreckende und beschämende - Behauptung in einem Kommentar, die Spanier könnten nicht mit Ihrer Freiheit und Demokratie umgehen, der Gipfel des Zynismus, und ich hoffe, dass sie nur auf Ignoranz beruht und einfach nicht gut durchdacht war ...

    Mit solcher "Kritik" kann man nun wirklich nichts positives bewirken, denn auch ein noch so selbstkritischer Mensch wird sich davon diffamiert fühlen, und die Kritik empört von sich weisen. Auch gewinnt man sich so nur einen schlechten und arroganten Ruf, der dann leider oft auf das gesamte eigene Land zurückfällt, was eine Verantwortung ist, die man als im Ausland lebender Bürger nie vergessen sollte. So spaltet man nur und wirkt der Europäischen Integration entgegen, die doch wir im Ausland lebenden Bürger egal welcher Nationalität eigentlich vorantreiben sollten, unter anderem indem wir mit den Qualitäten, die wir von zuhause mitbringen, versuchen konstruktives zur Gesellschaft unserer neuen Heimat beizusteuern, d.h. jetzt in diesem Fall auch gemeinsam den Karren aus dem Dreck zu ziehen, wie Stefanie so treffend sagt, aber auch indem wir selber offen sind und unsererseits von der Gesellschaft unserer neuen Heimat lernen und uns bemühen uns in sie zu integrieren.

    Viele Grüße, Ansgar.

    Kommentar von Carmen Ruiz 01.12.2009

    Hola, 
    he leido todo lo anterior y me siento avergonzada de la forma de generalizar sobre España y l@s español@s que veo reflejada, no comulgo con esta forma de difamar ni acepto esta forma tan barata de criticar.
     
    Nuestros valores que nunca se han perdido, a pesar de que uds.  no se hayan "enterado". 

    Salimos solit@s de una dictadura y somos un país democratico. Con todas las consecuencias.

    L@s español@s hemos conseguido más cambios y reconocimientos hacia la MUJER, que jamas tuvo ¿cuantos paises lo han conseguido? Lo que es aqui y hoy es habitual.
     
    A pesar de que mi dentista me lo pago yo ¿porque los dentistas, ni otros profesionales no pagan impuestos? Quizas alguno de uds. me lo puede contestar, 

    NO, NUNCA miramos hacia el otro lado, y por norma al político se le pasa factura en las elecciones.

    Soy lo bastante LISTA o TONTA para saber que lo que he leido en lineas generales no es toda la realidad sobre España ni la opinión de todos los que conviven aqui.

    Cuando una opinión/critica  es constructiva y no ofensiva, es aceptada.

    Y quien tenga la formula magistral para arreglar, este país, por favor, espero su contestación.

    Saludos. Carmen 


    Kommentar von stefanie 02.12.2009

    Liebe Carmen,

    leider hilft es nicht, wenn man sich in sein Schneckenhaus zurückzieht und glaubt, dass die Krise schon irgendwann vorbeizieht. Man muss sich schon mal kritisch hinterfragen, warum Spanien in so einer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krise steckt.

    Deutschland hat ähnliche Krisen erlebt, aus der wir auch nur mühsam einen Ausweg gefunden haben. Es hat lange gedauert und es war schmerzhaft. Es geht nicht darum, ein Land oder Volk schlecht zu machen, es geht um allgemeine Unternehmens-Praktika und eine Grundstimmung, die sich verschlechtert in Spanien, wie ich finde in jeder Hinsicht. Wir haben das damals nach der Wiedervereinigung auch nur mit viel Sicht nach aussen und ständigem Hinterfragen geschafft. Alle haben auf uns geschaut und jeden Schritt verfolgt. Die Deutschen haben sehr viele Fehler und schlechte Praktiken im Wirtschaftsleben und sie haben mit dem Holocaust eines der schlimmsten Verbrechen der Geschichte begangen (ich sage extra, die Deutschen, weil, auch wenn viele das beteuern, eine Mehrheit Hitler gewählt hat, und es war klar, dass er ein Antisemit war..). Aber wir haben die Kapazität und den Willen gehabt, unser Image zu verbessern. Heute ist Deutschland eine der besten Demokratien der Welt, weil wir mehrheitlich an das System glauben, das uns alle verpflichtet. Ich als Deutsche stehe für das Bild meines Landes in der Verantwortung, auch wenn ich im Ausland lebe. Ich habe die Aufgabe, zu verhindern, dass nie wieder auch nur ansatzweise etwas Ähnliches in Deutschland möglich ist wie der Holocaust. Bezüglich der Wirtschaft stehen wir alle in der Verpflichtung, zunächst an das Allgemeinwohl und dann an unsere eigene Tasche zu denken. Das ist in Spanien bei dem Immobilienboom einfach nicht gemacht worden. Die ganze Küste wurde aus Profitgier betoniert. Die Franzosen hätte so etwas nie auf eigenem Boden zugelassen. Es muss auch Werte oberhalb der Gier geben, dazu gehört Umweltschutz.

    Mir fehlt in Spanien die Selbstkritik in Bezug auf Heute und Gestern, mir fehlen öffentliche Diskussionen, die nicht gegen Politiker gehen, sondern die auch das eigene Verhalten kritisieren. Probleme werden hier oft  ausgesessen oder gleich totgeschwiegen. Spanien hat gerade ein Riesen-Problem mit 20 Prozent Arbeitslosen..., da muss man doch mal fragen, wie  es dazu kommen konnte. Es ist sehr einfach zu sagen: Zapatero ist es schuld....


    Kommentar von Ansgar 03.12.2009

    Stefanie, die Antwort überrascht mich jetzt doch: Also erst hageln im Laufe der Debatte von verschiedenen Seiten unerträgliche Diffamierungen über die Spanier ein - die neben anderen Beleidigungen in einigen Kommentaren soweit gehen, dass sie ihnen die demokratische Mündigkeit absprechen -, und wenn dann einer Spanierin der Kragen platzt und sie sich gegen diese Art von Kritik wehrt - dabei aber noch ausdrücklich sagt, das es ihr nur um die beleidigende Kritik geht, und sie kein Problem mit konstruktiver Kritik hat - dann wird das ganz einfach als Beweis für Ihre Unfähigkeit unangenehme Wahrheiten zu akzeptieren gewertet, und dafür dass sie sich lieber in ihr "Schneckenhaus zurückzieht und glaubt, dass die Krise schon irgendwann vorbeizieht". Und damit hat man dann ja eine Bestätigung für die von Anfang an ausgiebig postulierte These des der Selbstkritik unfähigen Spaniers, dem man dann großzügig und geduldig den Ernst der Lage seines Landes erklärt, den er ja bisher in seiner Ignoranz nicht verstanden hat ...

    Ich bitte meinen Sarkasmus zu entschuldigen, aber es muss einfach zur Kenntnis genommen werden, dass sich unsere Proteste hier ausschließliches gegen die teils beleidigende und beschämende Art und Weise der Kritik richten - auf die aber leider in Stefanies Antwort nicht eingegangen wird -, dagegen aber niemand in dieser Debatte die ernsten Probleme Spaniens bestritten, heruntergespielt oder ausschließlich auf Zapatero geschoben hat, oder bestritten hat, dass sich hier was ändern muss, oder das (konstruktive und sachliche) Kritik angebracht ist, so dass also da keinen offenen Türen eingerannt werden müssen, sondern die Debatte eigentlich Fortschritte machen sollte, ganz im Sinne von dem was Stefanie hier wohl erreichen wollte.

    Aber leider ist die Diskussion aufgrund der ausfälligen Bemerkungen wohl entgleist, ganz wie ich ja schon gegen Ende meines vorherigen Kommentars befürchtete, und schadet nur dem Ansehen der Deutschen in Spanien ...

    Kommentar von stefanie 03.12.2009

    Lieber Ansgar,

    ich denke, es wird bei fast allen Kommentaren und auch bei dem Blog selber deutlich, dass es um eine Kritik am aktuellen spanischen System geht, nicht an den Spaniern selber. Es ist meist das System, das aus uns macht, was wir sind, im Guten wie im Schlechten. Ein System wird von Politikern und der Wirtschaft gestützt, aber jeder Einzelne ist auch ein Teil davon, jeder Einzelne stützt ein System durch seine Taten. Und auch wenn wir nur ein kleiner Teil eines Ganzen sind, haben wir immer die Möglichkeit, es anders zu machen, wenn wir glauben, dass das System nicht gut ist. Darum geht es. Nicht mit dem Strom schwimmen, sondern versuchen, es anders zu machen, weniger korrupt, ehrlicher und gemäß der geltenden Gesetze.

    LG

    Kommentar von Carmen Ruiz 03.12.2009

    Hola Stefanie,

    Ya basta, a l@s español@s no nos hace falta un empujón, te pido otra vez que seas más objetiva, que poco conoces a las personas con las que convives.

    Me presento: soy madrileña de corazón, mi educación, formación y mi entorno díario puede ser tan aleman como el tuyo.

    Sobre todo no presumas de lo bien que se ha conseguido unir las dos partes de Alemania, cuando tu sabes que los problemas de esta unión están y siguen latentes. Aun hoy sigo escuchando opiniones para todos los gustos. De aleman@s. Veo que este blog - la vida y el trabajo - se te ha ido de madre y de verdad espero leer en el próximo algo más enriquecedor....

    Hasta luego. Carmen

    Kommentar von Isabel 03.12.2009

    Bueno Carmen, con todos mis respetos. Yo también soy española, madrileña castiza por parte de madre y de Asturias por parte de padre (como si esto fuera un requisito obligatorio para demostrar que uno ama a su país.... pero en fin, ahí lo dejo) y opino que no somos en absoluto autocríticos. En cuanto nos sacan algún fallo, nos ponemos a la defensiva y empezamos con el odioso "y tú más". Exactamente igual que nuestra "clase" política. Esto es verdaderamente "cansino". Esto no es un concurso de haber quién saca más trapos sucios a relucir, por favor. Por supuesto que hemos logrado salvar grandes obstáculos, pero no se trata de fijarnos sólo en lo que nos ha salido bien. Si no miramos de frente nuestros defectos, estaremos condenados a tropezar siempre con la misma piedra. Reconocer los defectos no es síntoma de debilidad, ni de fracaso, si no más bien de todo lo contrario. No se es más patriota por defender a ciegas incluso lo indefendible. De todas formas el hiperpatriotismo y el orgullo exagerado es algo que jamás lograré entender. Claro, que igual no soy lo suficientemente española.....

    Kommentar von max 06.12.2009

    Sorry, aber ich kann Stefanie auch nur in allem zustimmen - und der Kommentar von Carmen zeigt auch genau auf, warum hier alles so ist wie es ist: Absolut kein Interesse - was sag ich, Fähigkeit! - zur Selbstreflexion und immer schön zurückschlagen, auch wenn's gar nicht passt:

    Wir reden hier schliesslich über Spanien und da sollte es in einem deutschsprachigen Forum auch Deutschen erlaubt sein, eine Meinung zu haben.

    Was haben die Probleme der Wiedervereinigung mit dem Thema zu tun, wenn es nicht um einen undiffernziertes, pauschales Draufhauen auf "die Deutschen" geht?



    Aber da wäre ich vorsichtig liebe Carmen, das kann auch nach hinten losgehen.

    Es reizt mich nämlich dazu, genauso undiferrenziert, pauschal und dumm-dreist zurückzufragen: Stimmt ist nicht alles toll im Osten, aber dafür dass es ein ehemaliger Ostblock-Staat ist, läuft's doch ganz ok und hatte Deutschland als ganzes nicht nur die Wiedervereinigung zu meistern, sondern auch seit mehr als 20 Jahren nicht auch noch Spanien mitzufinanzieren?

    Eigentlich nicht mein Stil so zu argumentieren, aber mit der Zeit passt man sich eben dem öffentlichen und privaten Diskurs seines Umfeldes an.

    Kommentar von Desco Negut 07.12.2009

    Ich bin überrascht, daß aus der Bestandsaufnahme von Stefanie ein Vergleich zwischen Spanien und Deutschland wurde. Ich habe mir den Eingangsbeitrag nochmals durchgelesen und festgestellt, daß es darin eigentlich nur um Spanien ging. Die Vergleiche wurden interessanterweise nicht von deutschen Mitlesern angestoßen. Sie erinnern auch nach mehrmaligem Lesen an den bereits von Isabel geschilderten "¡Y tú más!"-Reflex vieler Spanier, sobald sie sich Kritik ausgesetzt sehen, selbst wenn sie wohlgemeint ist. 
    Sicher ist es nicht einfach, spanische Ambivalenz zu verstehen, wenn es einerseits heißt "bueno, me lo pagas mañana", aber andererseits an vielen Tankstellen Vorkasse verlangt wird. Und auch im Geschäftsleben stoßen deutsche Firmen mit ihrem rigorosen Mahnwesen auf Unverständnis, werden aber insgeheim um ihre geringeren Außenstände beneidet.
    Ich habe einen spanischen und einen deutschen Elternteil und verstehe beide Seiten. Aber die in meinen Augen völlig überzogene Reaktion von Carmen zeigt, daß es mit der Kritikfähigkeit vieler Spanier nicht allzu weit her ist und daß Probleme lieber ausgesessen oder totgeschwiegen werden.
    Ob es eine gute Idee war, die Probleme Spaniens aus ziemlich deutscher Sicht und in Anlehnung an ein Zitat Roman Herzogs zu benennen, weiß ich nicht. Aber still wie ein Karnickel vor der Falle zu hocken und zu hoffen, daß es nicht so schlimm kommt, ist sicher keine Alternative. 
    In meinen Augen hat Stefanie mit Ihrer Betrachtung zu 80 recht.

    Kommentar von Balder Rodríguez 09.12.2009

    Tja! Was soll man zu all dem Zeug hier noch sagen?
    Ich glaube, dass das Problem in Spanien tiefer liegt als an der Kapazität der Selbstkritik. Ich glaube auch, dass so tiefe Veränderungen im allgemeinen Denken eines Volkes nur durch lange Evolution oder durch schlagartige und schmerzhafte "Revolution" geschehen können.

    Deutschland (nur als Beispiel) war nicht unbedingt immer so selbstkritisch wie heute. In der Tat, hat das stolze Deutsch Volk zwei mal ordentlich einen auf die Mütze gebraucht (2 Weltkriege, nicht wahr?), um das heutige Denken zu gebähren. Trotzdem ist die heutige Deutsch Gesellschaft dabei, durch allgemeine Verblödung und Pseudoliberalität, all das Gute zu verlieren, was sie hatte.

    Spanien hat 40 Jahre Diktatur durchgemacht. 1975 (das ist nicht sehr lange her) war das Land noch im Mittelalter, Industrie gab es nur an einem Paar Flecken und man muss gestehen, dass die wirtschaftliche Evolution der Gesellschaft (Blase hin, Blase her) beachtlich gewesen ist. Jemand sagte, Spanien sei ein Land "de empresarios ricos y empresas pobres".

    Allerdings kann man sich fragen, ob die Verbesserung der Gesellschaft einfach so aus der Selbstkritik des Volkes entstehen kann. Ich bin der Ansicht, dass dies ein Märchen ist. Es sind die denkenden Eliten und die Unternehmer und die Leute die eine representative und Beispielsrolle spielen, die gefragt sind, diese Änderungen durchzuziehen. Und die Spanische Elite (um diese mache ich mir Sorgen), mit recht wenigen Ausnahmen, ist noch nicht so weit.

    Ich möchte diesen Beitrag nicht abschliessen, ohne auf den Begriff Kritik und Beleidigung einzugehen. Jeder hat das Recht, stolz auf sein Land zu sein und jeder hat das Recht sich darüber zu ärgern, wenn das eigene Land kritisiert wird. Bei dieser Art der Kritik ist immer besondere Vorsicht geboten. Manche Beiträge hier werfen ein enttäuschendes Licht über ihre Autoren, nicht nur wegen der überzogenen Pauschalisierung: Wer ein Anspruch auf "Besserwisserei" erhebt, sollte es wenigstens wirklich besser wissen.

    Ich bestreite nicht, wie ich schon sagte, dass Spanien sich verändern muss. Ich denke, kaum ein Spanier wird das bestreiten.

    Ich bestreite aber -und wer sowas schreibt sollte schon mehr als nur diese Sätze bringen-, dass alle Spanier sich an der Immoblase bereichert haben oder dass Spanien die Demokratie nicht nutzen kann (auf den Punkt gebracht?); auch seltsam erscheint mir die verschleierte Kritik an die Business Schools in Spanien. Wie man auf so ein Quatsch kommt, ist mir sehr rätselhaft.

    Im vollen und ganzen eine interessante Diskussion. Schade, dass manche schneller schreiben als denken können.

    Kommentar von Desco Negut 09.12.2009

    Lieber Balder,
    natürlich zeichneten sich die Deutschen nicht unbedingt durch ihre Fähigkeit zur Selbstkritik aus. Aber welches Volk war im 19. Jahrhundert, das politisch bis ins 20. Jahrhundert reichte, dazu schon in der Lage?
    Sie schreiben, daß manche schneller schreiben als denken können, schießen jedoch ein beachtliches Eigentor, wenn sie die beiden Weltkriege über einen Kamm scheren. Nicht nur Historiker wissen, daß der zweite Weltkrieg großenteils aus den Ergebnissen des ersten und der Nachkriegspolitik resultiert.
    Es wurde nicht behauptet, daß sich alle Spanier an der Immobilienblase bereichert hätten. Aber es waren einfach viel zu viele!

    Kommentar von stefanie 09.12.2009

    Lieber Balder, les doch mal den neuen Blog. Vielleicht diskutieren wir einfach mal darüber, was Wege aus dieser Krise sein können.

    http://www.madridfuerdeutsche.com/index.php?seccion=blog&accion=menu&blogpostsid=0&actual=7

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    • 30.10.2012 [Comentarios: 1]

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      Ich bin Deutscher, also habe ich Recht

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      Das im Stadion von L&a.. Reenviar Blog

    • 26.06.2012 [Comentarios: 3]

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    • 29.05.2012 [Comentarios: 1]

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      Quadratköpfe, cabezas cuadradas, sagen Spanier uns Deutschen nach, wenn sie im Zuge des bilateralen Transports von Vorurteilen wieder einmal eine typisch teutonische Wesensart genervt hat: Hyperkorrektheit, verzahnt mit Besserwisserei, Beschwerdewahn.. Reenviar Blog

    • 01.05.2012 [Comentarios: 11]

      Total TV

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    • 17.04.2012 [Comentarios: 4]

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      »Ich war schon im Leibchen, halbnackt, dann haben sie mich nicht in den Operationssaal gelassen«, so Apolonio P., Anfang sechzig, gegenüber der Zeitung »El Mundo«. Statt des lange beantragten Schultereingriffs in einem Hospita.. Reenviar Blog

    • 09.03.2012 [Comentarios: 0]

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      Nackt gleich unmoralisch? Erregend oder Erregung öffentlichen Ärgernisses? Im Zweifel kommt es auf Kunst oder Wirklichkeit an

      Im letzten Moment bremste mich das Schild und gebot mir Einhalt, die Sauna des Stadthotels .. Reenviar Blog

    • 21.02.2012 [Comentarios: 0]

      Wirtschaftliche Freiheit sinkt in Spanien und in Deutschland

      Seit über zehn Jahren werden im Index für ökonomische Freiheit des nordamerikanischen Wall Street Journals und des Thinktanks Heritage Foundation 184 Länder im Detail nach zehn verschiedenen Kriterien, wie z.B. Handelshemmnisse, Gesch.. Reenviar Blog

    • 23.01.2012 [Comentarios: 0]

      2 Copas por 10 Euro

      Hier in Spanien ist es völlig normal, sich erst um 22 Uhr fertig zu machen, dann schön gemütlich in einem Restaurant um 23 Uhr Abend zu essen und dann gegen 3 Uhr in einen Club zu gehen.
      Alles ist etwas zeitversetzt - etwas ist gut. Ge.. Reenviar Blog

    • 09.01.2012 [Comentarios: 2]

      Zurück zur Pesete?

      In letzter Zeit nimmt die Unsicherheit in Spanien zur Gemeinschaftswährung zu. Nach Wirtschaftswissenschaftlern, Journalisten und Politikern greift die Unruhe nun auch auf Unternehmer über:

      Grupo Gowex, ein spanischer Wi-Fi (WLan) Anb.. Reenviar Blog

    • 28.11.2011 [Comentarios: 2]

      Auto, geliebtes Auto!

      Immer wieder sehe ich morgens bevor ich ins Büro oder zu meinen Kunden fahre, die Grosse Glocke die über Madrid hängt. Gut sieht es nicht aus, und es ist sicherlich noch schlimmer als es aussieht. Mich erschüttert dann ein Kommentar vo.. Reenviar Blog

    • 15.11.2011 [Comentarios: 0]

      Die Schuluniform

      Nun ist es also soweit. Unser Kleiner hat nun die ersten Wochen im cole de mayores, wie er selbst stolz sagt, hinter sich. Kein guardería-Kind mehr. Und ich, deutscher Papa, mache gute Miene zu ... Nein, ganz so schlimm ist es auch nicht. Aber sch.. Reenviar Blog

    • 28.10.2011 [Comentarios: 0]

      Die neue Sprache

      Viele haben den Traum einmal für ein paar Monate ins Ausland zu gehen, neue Erfahrungen zu sammeln und vor allem sich einer neuen Sprache zu widmen. Nach langem oder auch weniger langem Informieren und Planen des Auslandsaufenthaltes, ist es dann end.. Reenviar Blog

    • 10.10.2011 [Comentarios: 3]

      In spanischen Wohnungen muss man immer zweimal hinschauen

      Ich bin seit nun etwa zwei Monaten in Madrid und habe jetzt eine sehr schöne, saubere WG.
      Doch der Weg bis dahin war lang.

      Bereits einen Monat vor meiner Anreise durchforstete ich zahlreiche Immobilienseiten. Ich wollte mir so den S.. Reenviar Blog

    • 03.10.2011 [Comentarios: 0]

      Integration?

      Wenn wir mit Besuch aus Deutschland eine Besichtigung unseres neuen Domizils hier in Sitges vornehmen und uns nachher gemütlich auf die Terrasse setzen und den Blick aufs Meer schweifen lassen…kommt meist die obligatorische Frage: „UND? .. Reenviar Blog

    • 20.09.2011 [Comentarios: 2]

      Muell Quo Vadis

      In meiner Urbanización gehöre ich leider zu den wenigen die das Thema Mülltrennen ernstnehmen. Als kleiner Hintergrund, ich wohne in Majadahonda. Zumindest in meinem Teil von Majadahonda gibt es keine Müllabfuhr mehr in Containern, d.. Reenviar Blog

    • 10.08.2011 [Comentarios: 13]

      15M und was nun?

      Ich habe mich lange gefragt, wie es kommt, dass in Spanien niemand wirklich auf die Strasse geht und gegen die Zustände demonstriert. Doch am 15 Mai wurde ich eines Besseren belehrt und die Leute gingen auf die Strasse. Endlich würde ich sagen. .. Reenviar Blog

    • 02.08.2011 [Comentarios: 0]

      Agosto

      Leere Straßen, geschlossene Geschäfte, kaum Einheimische auf der Straße... Ist heute Sonntag? Nein heute ist August! Agosto könnte man auch einfach als Ferienzeit übersetzen und da macht einfach mal jeder Urlaub, der kann. An vi.. Reenviar Blog

    • 13.07.2011 [Comentarios: 3]

      Ein Jahr danach

      Ich kann mich noch sehr gut erinnern: Heute vor genau einem Jahr bin ich in Madrid gelandet. Ich habe ein paar Brocken Spanisch gesprochen und hatte keinen blassen Dunst, was mich hier erwartet. Nach und nach kam ich in Berührung mit den Madrilenen &.. Reenviar Blog

    • 02.06.2011 [Comentarios: 2]

      Das wahre Leben

      Manchmal lernt man auch in der Uni was fürs Leben. Ein Auslandsaufenthalt ist aufregend, spannend und interessant – keine Frage. Auch mir ist es hier in Spanien nicht anders ergangen. Als erstes hätten wir da die Honeymoon-Phase. Ähnl.. Reenviar Blog

    • 14.05.2011 [Comentarios: 35]

      Wahlen in Spanien

      Schon oft haben wir auf diesem Portal darüber diskutiert, wie hochpolitisiert die spanische Gesellschaft ist. Leider nicht in dem Sinne, dass die Menschen sich politisch engagieren für die Umwelt, für arme Menschen oder Menschenrechte, sond.. Reenviar Blog

    • 18.04.2011 [Comentarios: 6]

      Ich liebe Lufthansa

      Andere lieben Lebensmittel, ich liebe Lufthansa. Und ich sag das nicht, weil Lufthansa bei uns wirbt. Ich bin mit Lufthansa schon überall hingeflogen und auch mit vielen anderen Airlines, bin ein Vielflieger. Aber nirgendwo hat man mich besser geflog.. Reenviar Blog

    • 13.04.2011 [Comentarios: 1]

      Damals und heute in Madrid

      Als ich nach Spanien kam, erschien mir das Leben in Madrid noch gemütlicher als zum Beispiel in Deutschland oder London... denken Sie an das Jahr 2000! Alles war noch ein bisschen von gestern: Die Mode, die Ernährung, die Währung, die Haars.. Reenviar Blog

    • 28.03.2011 [Comentarios: 1]

      Portugals Pleite und Spanien

      Staaten können nicht pleite gehen, aber sie können in die Pleite spekuliert werden. Wir haben das jetzt schon mehrfach gesehen. Aber natürlich könnte nicht spekuliert werden, wo nicht schon vorher schwere Fehler gemacht wurden. Reenviar Blog

    • 14.03.2011 [Comentarios: 0]

      König Fußball regiert Spanien

      Will man sich mit der spanischen Kultur auseinandersetzen, kommt man um eines nicht herum: König Fußball. Spätestens seit dem WM-Sieg im letzten Jahr ist das runde Leder allgegenwärtig. In Bars, am Arbeitsplatz, in Schulen, beim Fris&.. Reenviar Blog

    • 25.02.2011 [Comentarios: 21]

      Spanien rückt nach rechts

      Die Politisierung des gesellschaftlichen Lebens in Spanien hat in den vergangenen Jahren so stark zugenommen, dass der Eindruck entsteht, dass man sich zu nichts mehr äußern kann, ohne nicht in eine Ecke geschoben zu werden: PP oder PSOE. .. Reenviar Blog

    • 15.02.2011 [Comentarios: 1]

      Madrid - die Liebe auf den zweiten Blick

      Warum ich mich dazu entschieden habe, mein Auslandssemester in Madrid zu machen und nicht in Barcelona oder Lissabon, welche ja auch Großstädte sind und dazu noch am Meer, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Es war eine Kurzschluss-Entsch.. Reenviar Blog

    • 03.02.2011 [Comentarios: 1]

      Spanien ist anders!

      Kofferpacken für Madrid: Die Sonnenbrille muss auf jeden Fall mit, Sonnencreme ist auch ein Muss und das fünfte T-Shirt passt sicher auch noch irgendwie in den ohnehin schon übervollen Koffer. Und die Winterjacke? „Ach was, du fä.. Reenviar Blog

    • 24.01.2011 [Comentarios: 6]

      Paella, Stierkampf und Flamenco

      Wir erinnern uns sicherlich alle noch an das vor einigen Jahren so populäre Buch Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (Originaltitel: Why Men Don't Listen and Women Can't Read Maps), welches einen am&uum.. Reenviar Blog

    • 02.01.2011 [Comentarios: 4]

      Toleranz oder Ignoranz?

      Die Spanier werden von vielen Ausländern als „scheinheilig“ empfunden, weil sie allgemein gesehen nicht sagen, was sie denken und nicht immer so neugierig nachfragen, auch wenn es sie in den Fingern juckt. Im Wirtschaftsleben mag es tats&.. Reenviar Blog

    • 21.12.2010 [Comentarios: 3]

      Was ist Fortschritt?

      In diesem Jahr haben sich I-phones, alle möglichen neuen Flachbildschirme und Computerspiele massiv in unser Leben gedrängt. Wir schauen jetzt Fernsehen in 3-D und können immer mehr per Knopfdruck machen. All das wird uns als enormer Fortsc.. Reenviar Blog

    • 06.12.2010 [Comentarios: 4]

      Es lebe die Meinungsfreiheit

      In den letzten Tagen ist immer mehr von Wikileaks die Rede, und ob es denn nun alles so richtig sei. Sicherlich gibt es zu diesem Thema viele Meinungen, aber auch ein paar Tatsachen. Da ich selber weder Journalist bin, und auch sicherlich nicht so tun wil.. Reenviar Blog

    • 16.11.2010 [Comentarios: 1]

      Die Macht des Wortes

      Dass sich die traditionellen, vor allem die Printmedien, sich seit längerem auf einer Talfahrt befinden, ist leider kein Geheimnis. Die Zeitungen kämpfen kurzfristig mit einem Anzeigen-, sprich Werbeschwund, langfristig laufen ihnen immer mehr L.. Reenviar Blog

    • 08.11.2010 [Comentarios: 2]

      Das kommt mir Spanisch vor

      Wer als Berliner bei einer Reise nach Madrid Heimweh vermeiden möchte, braucht eigentlich nichts weiter zu tun, als zur Rush Hour in die U-Bahn einzusteigen. Der Begriff Ellenbogenmentalität jedenfalls bekommt eine bisher ungeahnte Bedeutung, we.. Reenviar Blog

    • 04.11.2010 [Comentarios: 0]

      Der Urlaub in der Heimat

      Die Freude war groß, die Erwartungen gemischt: Nach einigen Monaten in Madrid ging es für mich nun das erste Mal als Urlauberin nach Deutschland. Allein die Vorstellung, Urlaub zu Hause zu machen, war irritierend. Hat man doch noch vor kurzem i.. Reenviar Blog

    • 25.10.2010 [Comentarios: 5]

      Gespaltene Stimmung in Spanien zum Jahresende

      Während in einigen europäischen Ländern, insbesondere in Deutschland, die „Krise“ vorbei zu sein scheint, höre ich immer wieder, dass die Krise in Spanien noch gar nicht richtig angefangen hat. Das sagen zum Beispiel gut au.. Reenviar Blog

    • 11.10.2010 [Comentarios: 2]

      Soy Alemana, ¿puedes ayudarme?

      Zugegeben, ich war schon sehr blauäugig, bevor ich nach Madrid gekommen bin: Ein paar Monate Spanisch-Privatunterricht in Deutschland und schon meint man gewappnet für das Leben im neuen Land zu sein. Dass ich mich in dieser Hinsicht gewaltig t&.. Reenviar Blog

    • 29.09.2010 [Comentarios: 2]

      Contratos basura

      “Contratos basura”: “contrato basura col. Contrato que no es indefinido y que se considera mal pagado: los contratos basura abundan entre los jóvenes.” (“Ein nicht unbefristeter Vertrag, der als schlecht bezah.. Reenviar Blog

    • 17.09.2010 [Comentarios: 0]

      Am rechten Rand

      Das „Ministerio de Asuntos Exteriores y de Cooperación” und die “Casa Sefarad-Israel” haben unlängst ihre Studie zum Thema „Antisemitismus in Spanien“ vorgestellt. Anlass war der beunruhigende Anstieg antise.. Reenviar Blog

    • 10.09.2010 [Comentarios: 3]

      Was ist ein Kunde wert?

      Vor einigen Wochen hatte ich einen kleinen Vorfall und bei diesem Vorfall habe ich mein Handy (Vodafone) verloren. Zwar war es an sich schon ärgerlich aber auf der anderen Seite sagte ich mir: "Prima nun kann habe ich einen triftigen Grund mir d.. Reenviar Blog

    • 19.08.2010 [Comentarios: 0]

      Auf den Hund gekommen

      Katzen waren meine Welt. Mit denen war ich aufgewachsen, die kannte ich und liebte ihre Unabhängigkeit. Und entsprechend war ich Hunden gegenüber eher skeptisch. Das hat auch eine WG nicht geändert, in der ein Schäferhund, eine Katze u.. Reenviar Blog

    • 04.08.2010 [Comentarios: 9]

      Kasse machen

      In jeder normalen Martkwirtschaft sinken die Preise in Krisenzeiten, damit der Konsum angekurbelt wird. In Spanien passiert gerade genau das Gegenteil. Das erklärt, warum es den großen spanischen Unternehmen wie Telefónica (Gewinnwachstu.. Reenviar Blog

    • 29.07.2010 [Comentarios: 1]

      Ein Stück Kultur als perfides Spiel mit dem Tod

      Der erste Stier kommt in die Arena. Er ist schwarz, er ist schön, und bald wird er tot sein. Er hat keine Chance. Er stürmt über den Sand wie in die Freiheit. Er stutzt, er möchte zurück in den Stall, er will zur&uum.. Reenviar Blog

    • 22.07.2010 [Comentarios: 0]

      Madrid machts möglich

      Ich bin im April nach Madrid gekommen, weil ich mein gewohntes Umfeld ein paar Monate hinter mir lassen wollte. Das heißt, die Sprache, Freunde, Familie, Strukturen, Studium und Nebenjob. Ich wollte den Leipziger Alltag gegen etwas mir Unbekanntes a.. Reenviar Blog

    • 11.07.2010 [Comentarios: 5]

      Deutscher Besuch in spanischen Gefilden

      Die Temperaturen steigen, die spanische Sonne lacht. Das sind die ersten Anzeichen, womit sich deutscher Besuch bei mir in Spanien ankündigt. Mal abgesehen von den heißen Monaten Juli und August, wo sowieso alle waschechten Madrilenen fluchtart.. Reenviar Blog

    • 03.07.2010 [Comentarios: 2]

      Der Beste soll gewinnen

      Heute spielt Deutschland. Und obwohl ich schon zehn Jahre in Spanien lebe und das Land mit all seinen Schwächen und Stärken liebe, halte ich bei der WM immer noch zu Deutschland, fühle ich mich immer noch als Deutsche. Ich bin stolz auf die.. Reenviar Blog

    • 19.06.2010 [Comentarios: 4]

      Was ist soziale Politik?

      In diesen Tagen fragt man sich immer mehr, was es eigentlich bedeutet, linke Politik zu vertreten. Wenn man sich die spanische Regierung, immerhin Sozialdemokraten, anschaut, dann verliert man komplett die Orientierung. Statt bei den Spekulanten und .. Reenviar Blog

    • 07.06.2010 [Comentarios: 2]

      Jammern auf hohem Niveau

      Dass die Renten eingefroren und die Beamtengehälter leicht gesenkt werden, hat viele Proteste ausgelöst, aber wenn man dann genau nachfragt, weiß keiner richtig, wie viel er einbüßt. Wenn es wirklich nur fünf Prozent ab ein.. Reenviar Blog

    • 20.05.2010 [Comentarios: 0]

      Raus aus Madrid

      Madrid, wir lieben dich, aber manchmal legt dein unbändiges Gemüt selbst dem gefeitesten Großstadtmenschen die Nerven blank. Dann ist es Zeit, dir den Rücken zu kehren, um in der idyllischen Studentenstadt Salamanca einen Tag lang mit.. Reenviar Blog

    • 11.05.2010 [Comentarios: 0]

      Raus aus Madrid

      Menschenmassen schieben sich – insbesondere an den Wochenenden und an Schönwettertagen ganz besonders – durch die Straßen. Überall bilden sich Menschentrauben: im Park, in der Metro, im Stadtzentrum, in der Kneipe, im Museum, i.. Reenviar Blog

    • 23.04.2010 [Comentarios: 2]

      Justiz auf Spanisch

      Das Statut war zunächst vom katalanischen Regionalparlament, dann vom gesamtspanischen Abgeordnetenkongress mit den Stimmen aller Parteien außer denen der Volkspartei und schließlich noch über ein Referendum in Katalonien angenommen .. Reenviar Blog

    • 11.04.2010 [Comentarios: 4]

      Warum Real zum Scheitern verurteilt ist

      Fußball ist unser Leben, in Spanien noch mehr als anderswo. Die Straßen waren deswegen leergefegt am Samstag, als Barcelona gegen Real Madrid spielte. Ich verstehe nicht viel von Fußball, aber ich finde dieses Phänomen faszinierend,.. Reenviar Blog

    • 29.03.2010 [Comentarios: 3]

      Spanische Fernsehkultur

      Viele Deutsche in Spanien verzichten komplett auf die spanische Fernsehkultur und verlassen sich auf ihre Satelitenschüssel, obwohl daraus auch nicht immer die besten Signale kommen. Sender wie RTL und SAT1, VOX und Kabel1 bieten genauso viel Schund .. Reenviar Blog

    • 15.03.2010 [Comentarios: 21]

      Demokratie, was ist das?

      Ich habe mich schon oft gefragt, warum die USA im Namen der Demokratie Kriege beginnen und die gesamte Welt mit aller Gewalt überzeugen wollen, dass ihr System das beste ist. Warum gibt es angesichts der vielen Konflikte in Bezug auf Demokratie oder .. Reenviar Blog

    • 22.02.2010 [Comentarios: 6]

      Katalanisch und Spanisch

      Die Verschärfung des katalanischen Kinogesetzes verlangt, dass die Hälfte aller Kopien, die in die Kinos kommen, Katalanisch synchronisiert wird (die andere Hälfte auf Spanisch), wo man doch eigentlich dafür plädiert, dass die Fil.. Reenviar Blog

    • 13.02.2010 [Comentarios: 3]

      Alterslose Gesellschaft

      Auf der einen Seite ist Spanien ein Land, wo mit allen kosmetischen Mitteln versucht wird, das Alter äußerlich zu vertuschen: Lifting, Fettabsaugen etc... Aber auf der anderen Seite kenne ich kaum eine Gesellschaft, wo die Generationen sich so mischen, vo.. Reenviar Blog

    • 04.02.2010 [Comentarios: 1]

      Spanien macht es Nichtrauchern immer einfacher

      Mit dem Rauchen aufzuhören, ist doch kein Problem, habe ich schon zwanzig Mal gemacht. Ist ein Witz. Aber die meisten Raucher haben den einen oder anderen misslungenen Versuch hinter sich. Angesichts der zunehmenden Erschwernisse, eine Zigarette oder.. Reenviar Blog

    • 30.01.2010 [Comentarios: 10]

      Flirten mit Deutschen und Spaniern

      Es ist schwer, nicht die Vorstellung von Deutschen zu haben, dass alle groß, blond, blauäugig und ein bisschen arrogant sind. Umgekehrt pflegen die Deutschen über Spanier zu denken, dass diese temperamentvoll, voreilig und in einem anhalte.. Reenviar Blog

    • 18.01.2010 [Comentarios: 0]

      Wie ein Hund...

      Eisiger Wind, meterhoher Schnee, grauer Himmel ohne einen Sonnenstrahl, kühle und berechnende Menschen… Warum als Erasmus-Student in ein Land gehen, das mindestens sechs Wörter kennt, um den Regen zu benennen?

      Nach meiner Anku.. Reenviar Blog

    • 04.01.2010 [Comentarios: 8]

      Erasmus an der Complutense

      Ein Auslandssemester in Madrid ist voller Überraschungen. Die größte, die ich bisher erlebt habe, war das Unileben. Ich studiere in Deutschland im Master und habe mich hier in Madrid an der Complutense für vergleichbar hohe Kurse an d.. Reenviar Blog

    • 26.12.2009 [Comentarios: 0]

      Wieder in Deutschland...

      Alle Jahre wieder.. Soviele Deutsche in Spanien bewegen sich Ende Dezember "nach Hause", nach Deutschland, besuchen die eigenen Eltern, die Geschwister, zeigen ihren eigenen Kindern, die meist in Spanien groß geworden sind, ein Teil der Ku.. Reenviar Blog

    • 14.12.2009 [Comentarios: 2]

      Sprachfehler und andere Fettnäpfchen

      Spanisch gilt im Gegensatz zu Deutsch als leicht erlernbar, was jedoch nicht heißt, dass man beim Erlernen der spanischen Sprache ganz ohne Fettnäpfchen auskommt. Das Spanische hat so seine Eigenheiten, die es mir als Deutsche doch immer wieder.. Reenviar Blog

    • 06.12.2009 [Comentarios: 3]

      Endlich ein kleiner Ruck...

      Erst im vorherigen Blog haben wir diskutiert, dass sich in Spanien mehr bewegen muss, mit viel Emotionen...

      Mit dem Aufmarsch der großen spanischen Gewerkschaften am 12. Dezember in Madrid ist ein erster Schritt getan, auch wenn er eigent.. Reenviar Blog

    • 02.11.2009 [Comentarios: 3]

      Ein Besuch wert: Plaza Olavide

      Ich möchte einen Platz vorstellen, in den man sich sofort verliebt. Der runde Platz ist wie Flaschenkork, der in den Verkehr gestopft wurde. D.h. es gibt (ausser zwei Tunnels) keinen Durchgangsverkehrs, was dem Platz und den umgebenden Sackgassen ein.. Reenviar Blog

    • 21.10.2009 [Comentarios: 5]

      Land der kleinen Gesten

      Manchmal bekommt man das Gefühl, dass man in Spanien einfach gar nicht schlecht gelaunt sein kann. Dieses unglaubliche Licht, das auch derzeit wieder den Herbst erhellt, kann einen eigentlich nur strahlen lassen. Eine Winterdepression scheint bei sov.. Reenviar Blog

    • 12.10.2009 [Comentarios: 4]

      Last night I watched Brefjat

      “Gestern abend habe ich Brefjat gesehen”, sagte Marta. “Wie bitte?”, fragten wir sie. “Brefjat”, sagte sie noch mal. “Oh, Braveheart!”, sagte Rocío. “Ja, den”. Marta ist 25 Jahre alt, so w.. Reenviar Blog

    • 26.09.2009 [Comentarios: 6]

      Schönes Spanien

      Es hat lange gedauert, bis ich es wirklich verstanden habe, dass das ständige  “guapa”, “preciosa” y “joven” weniger mit der berühmten spanischen Herzlichkeit zu tun hat, sondern mit einer schon an Wahn g.. Reenviar Blog

    • 12.09.2009 [Comentarios: 2]

      Warum man Spanien vermisst...

      Ich bin der Ansicht, dass man nur weiß, was man zuhause hat, wenn man auch mal rausgeht, in andere Länder reist, vielleicht auch mal eine Zeit woanders lebt. Erst in Spanien lebend (tendenziell Chaos) habe ich Deutschland (tendenziell Spie&szli.. Reenviar Blog

    • 04.09.2009 [Comentarios: 0]

      Spanien Vorbild für ein tolerantes Land?

      Daniel kommt aus Kolumbien. Er ist kein klassischer Immigrant. Seine Eltern sind wohlhabend, er hat in Australien studiert, ist jetzt in Madrid, will Musikproduzent werden und lässt sich hier dafür ausbilden. Er spricht dieselbe Sprache wie.. Reenviar Blog

    • 20.08.2009 [Comentarios: 0]

      Was für ein schöner August

      August in Madrid – ein herrlicher Monat. Ein unverkennbares Ambiente aus Trockenheit und Staub, aus Leere und heruntergelassenen Rollläden. Noch immer gibt es Straßen und Stadtviertel, durch die man spazieren kann, ohne jemandem zu begegn.. Reenviar Blog

    • 10.08.2009 [Comentarios: 0]

      Mañana mañana

      Einer der wohl beliebtesten kulturellen Unterschiede lässt sich hier in Spanien ganz einfach mit mañana mañana benennen. Was dem deutschen Sprichwort “Morgen morgen nur nicht heute, sagen alle faulen Leute” nahe kom.. Reenviar Blog

    • 29.07.2009 [Comentarios: 2]

      Bitte mehr lachen!

      Lachen ist nicht seriös und seriös wollen wir ja sein, müssen wir sein, sonst könnte das Gegenüber ja denken, es sei uns nicht ernst mit dem, was wir sagen. Wir Deutsche haben anders als die Spanier ein Problem mit Leichtigkeit, v.. Reenviar Blog

    • 19.07.2009 [Comentarios: 4]

      Mieten in Spanien

      In Madrid ein Zimmer zu mieten, macht nicht nur Spaß sondern sogar schlau. Warum? Das lässt sich anhand der einfachen Rechnenaufgabe erklären, welcher ich mich vor kurzem in Madrid stellen konnte.

      Die Frage: Sie finden im Inter.. Reenviar Blog

    • 06.07.2009 [Comentarios: 5]

      Achtung vor Abzockern!

      Spanische Banken müssen sich an andere Zeiten gewöhnen. Nach dem Kreditboom müssen sie nun schauen, wo sie ihre ehemals Milliarden-Einnahmen herbekommen. Am einfachsten ist, beim Privatkunden anzufangen. Waren die Bank-Gebühren bisher .. Reenviar Blog

    • 19.06.2009 [Comentarios: 0]

      Der Tod eines schon zu Lebzeiten Heiligen

      Ich glaube an Gott, aber eigentlich nicht an Heilige. Als ich jedoch die Chance hatte, den Spanier Vicente Ferrer vor sechs Jahren bei einem Vortrag in Madrid zu hören, später sein Buch zu lesen und ihn dann in Indien persönlich k.. Reenviar Blog

    • 07.06.2009 [Comentarios: 0]

      Wer nicht weint, verhungert, oder doch nicht?

      Krise hier und Krise da, die Krise ist an allem Schuld. Das Krisengejammer geht auf die Nerven und trägt nicht zur Besserung der Situation bei. Viel eher tun das Initiativen, die mutig gestartet werden und dann auch Früchte tragen. Handeln statt.. Reenviar Blog

    • 22.05.2009 [Comentarios: 0]

      Mein Zuhause die Bar

      Das grelle Neonlicht lässt die Gesichter der spanischen Gäste noch blasser und fader aussehen als im Tageslicht. Es ist schon 12 Uhr morgens, aber hier in der Bar an der Ecke im Barrio Salamanca gibt es nur ein Fenster. Ohne elektrisches Licht g.. Reenviar Blog

    • 11.05.2009 [Comentarios: 1]

      Kein Schwein gehabt!

      "Verfluchtes Schwein, ich wusste es schon immer!", das mag so mancher Moslem jetzt denken. Recht hat er, glauben wahrscheinlich jetzt auch einige Christen, zumindest was Schweine aus Mexiko betreffe. Und in Deutschland traut sich wohl kaum noch .. Reenviar Blog

    • 25.04.2009 [Comentarios: 4]

      Das kommt mir Spanisch vor

      Ich liebe Spanien, aber manchmal kommt mir auch nach sovielen Jahren einiges noch immer spanisch vor. Wie zum Beispiel der stetig wachsende Hype um zweisprachige Schulen. Ist ja gut, dass die Familien erkannt haben, dass Fremdsprachen wichtig si.. Reenviar Blog

    • 15.04.2009 [Comentarios: 7]

      Es ist leichter als Deutscher in Spanien zu leben als umgekehrt.

      Pfirsiche und Kokusnüsse, Paul Ingendaays Blog und die folgende Reaktion darauf: „Es läßt in Spanien jeder jeden leben, ohne sich einzumischen oder ständig an irgendwelche Pflichten oder Meinungsvorgaben zu erinnern. (...) Bei m.. Reenviar Blog

    • 12.04.2009 [Comentarios: 8]

      Tatort Spielplatz

      In Spanien ist ein Spielplatz viel mehr als Schaukeln und Wippen. Der Sandplatz mit ein paar Geräten und Bänken zum Sitzen ist das Zentrum des nachmittäglichen Lebens vieler Familien, das Wochenenderlebnis schlechthin. Auf den meist park&au.. Reenviar Blog

    • 24.03.2009 [Comentarios: 9]

      Vorbei der Spass!

      "Bitte einmal Amoxil!", flöte ich fröhlich über den Verkaufstisch meiner Dorf-Apotheke. An jeder Hand ein krankes Kind, freue ich mich, dass ich mit diesem einfachen Satz viel Zeit gespart habe. Die Frau auf der anderen Seite, die.. Reenviar Blog

    • 06.03.2009 [Comentarios: 2]

      Studieren in Spanien: ein wahres Erlebnis

      Als ich mit meinem Studium angefangen habe, wunderte ich mich darüber, warum an meiner Fakultät ein „Hunde verboten“-Schild angebracht ist. Ob die Freaks hier tatsächlich ihre Hunde mit in die Uni bringen? Sie machen es nic.. Reenviar Blog

    • 23.02.2009 [Comentarios: 3]

      Die Deutsche Schule und ihr Auswahlprozess

      Sollen wir unser Kind zweisprachig erziehen? Welche Ausbildung bringt unserem Kind in Zukunft mehr Vorteile: die spanische oder die deutsche? Diese und ähnliche Fragen stellen sich meine Eltern häufig. Mögliche Antworten, so meine ich, find.. Reenviar Blog

    • 15.02.2009 [Comentarios: 4]

      Willkommen in meinem Land

       "Willkommen in meinem Land", so begrüßte Josep Lluís Carod-Rovira, Vizepräsident der katalanischen Regierung, jüngst deutsche Führungskräfte in einer kleineren Runde - natürlich in Katalanisch. Wa.. Reenviar Blog

    • 31.01.2009 [Comentarios: 8]

      Warum gibt es keinen Hype um Merkel?

      Mein Flug war bereits seit Mo­na­ten gebucht. Der Rucksack fertig gepackt.
      Nichts konnte mich und Millionen andere Deutsche aufhalten auf unserem Weg nach Berlin, die Stadt in der in zwei Tagen die Vereidigung der Bundeskanzlerin stattfinden.. Reenviar Blog

    • 06.01.2009 [Comentarios: 37]

      Chaos-Terminal 4 und andere Geschichten

      Wenn Sie es nicht eilig haben, wenn Sie gerne zu Fuß gehen und auch mal gerne warten, dann sind Sie am Flughafen-Terminal 4 in Madrid richtig aufgehoben. Zudem haben Sie hier ein wunderbares Design, was Sie beim Langlauf durch die Hallen genieß.. Reenviar Blog

    • 25.12.2008 [Comentarios: 3]

      Warum Weihnachten mit der Familie sein muss, egal, wo sie ist...

      Weihnachten ist ein Familienfest und zwar schon immer. Da können noch so viele Weihnachtsmuffel entschieden ihr Veto einlegen, ohne das familiäre Gefühl (egal wie man Familie definiert) dieses Fest miteinander zu begehen, ist Weihnacht.. Reenviar Blog

    • 14.12.2008 [Comentarios: 1]

      Verabreden in Spanien

      Sich in Spanien mit jemanden zu verabreden, ist nicht so einfach. Das gilt für die berufliche wie auch für die private Ebene. Man muss sehr viieeeeel Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen. Geht es um geschäftliche Dinge, muss .. Reenviar Blog

    • 08.12.2008 [Comentarios: 9]

      Was kommt in die Oskartonne?

      Mein letzter Beitrag zum Straßenverkehr hat offensichtlich zu Missverständnissen geführt. Aber ich wollte klarstellen: Ich liebe es, in Spanien zu leben, was ein Recht, zu kritisieren, meiner Meinung nach nicht ausschließt. Das Bild .. Reenviar Blog

    • 28.11.2008 [Comentarios: 7]

      Kapitalismus adé?

      Man fragt sich wirklich manchmal, ob man nicht im falschen Film sitzt. Mit 20 Jahren hat man mir in den Uni-Hörsälen gepredigt, wie wichtig ein freier Markt ist, dass die Nachfrage den Preis bestimmt, wie schlecht staatliche Subventionen sind et.. Reenviar Blog

    • 16.11.2008 [Comentarios: 0]

      Wie das mit der Rente funktioniert

      Jedes Jahr im Herbst bietet die Deutsche Rentenversicherung (DRV) in einigen größeren Städten in Spanien Beratungstage an. Jeder, der Fragen zu seiner deutschen gesetzlichen Rente hat, kann einen Termin vereinbaren. Die Nachfrage nach Bera.. Reenviar Blog

    • 09.11.2008 [Comentarios: 9]

      Pure Abzockerei

      Es ist ja o.k., wenn Falschparken und vor allem Zuschnellfahren, also Egoismus im Straßenverkehr, bestraft wird, meinetwegen auch hart. Aber die Stadt Madrid hat irgendwie die Relation bei der Verteilung von Strafzetteln und den dadurch zu erreichen.. Reenviar Blog

    • 27.10.2008 [Comentarios: 11]

      Von dem komischen Gefühl, Deutscher zu sein....

      Vor ein paar Tagen musste ich an der eigenen Haut erleben, wie schwerwiegend die deutsche Vergangenheit immer noch ist, selbst in Spanien, wo ich bis jetzt immer positive Reaktionen erfahren habe, wenn ich gesagt habe, ich bin Deutsche. Aber Kinder erlebe.. Reenviar Blog

    • 17.10.2008 [Comentarios: 2]

      Ein deutscher Ridgeback in Madrid

      Mir ging es wie meiner menschlichen Schwester – ich wurde nicht gefragt. Mich haben sie nach wochenlangem umräumen, ausräumen, einräumen, Kistenpacken – selbst in eine Kiste gepackt, im Kofferraum verstaut und vier Tage lang que.. Reenviar Blog

    • 07.10.2008 [Comentarios: 24]

      Achtung Straßenverkehr!

      Ein schönes Beispiel: Ich hatte mich ein wenig zu weit aus der Garage auf die Straße gewagt und ungünstigerweise kamen in diesem Moment von beiden Seiten Autos. Von rechts kam ein getunter schwarzer Angeber, hupte mehrmals kräftig und.. Reenviar Blog

    • 29.09.2008 [Comentarios: 0]

      Makler werden ist nicht schwer, Makler bleiben um so mehr....

      In den vergangenen zehn Jahren gab es einen Beruf in Spanien, mit dem jeder garantiert Geld verdienen konnte. Man musste nicht viele Vorkenntnisse besitzen, musste auch keine großen Investitionen leisten, wenn man sich selbstständig machen woll.. Reenviar Blog

    • 15.09.2008 [Comentarios: 3]

      Wohnen in Madrid - bisweilen eine kribbelige Angelegenheit

      Das Wohnen in Madrid kann manchmal schon recht aufregend sein, wenn ich von meiner Erfahrung sprechen kann. Im Rahmen eines Sprachkurses habe ich vor einem Jahr mitten im Herzen von Madrid, an der Gran Vía, in einer sehr internationalen WG von zehn.. Reenviar Blog

    • 04.09.2008 [Comentarios: 1]

      Wenn man keine Ahnung hat, besser ruhig sein!

      Dieser gute alte Spruch wird leider immer seltener befolgt. Mich hat es stark erschüttert, was man alles hören musste nach dem tragischem Unfall von Spanair auf dem Flughafen Barajas. Sofort gab es tausende von Meinungen, die in vielen, wenn nic.. Reenviar Blog

    • 25.08.2008 [Comentarios: 6]

      Die Krise trifft jeden

      Immer wieder hört man es in diesen Monaten: „Nein, die Wirtschaftskrise wird nur die untere Schicht und den Mittelstand treffen.” Vor allem Makler verbreiten das Ammenmärchen, dass die für sie vor allem interessanten Luxusimmobi.. Reenviar Blog

    • 11.08.2008 [Comentarios: 7]

      Wie man ohne Fahrstunde zu einem Lastwagenführerschein kommt

      Wir hatten hier schon mal einen Blog über die Schwierigkeiten, in Madrid einen Führerschein zu er.. Reenviar Blog

    • 01.08.2008 [Comentarios: 1]

      Warum der spanische Medaillensegen nicht politiktauglich ist

      Tour de France, Giro, French Open, Wimbledon und natürlich die Fußball-EM: Der Medaillenregen, der in den letzten Wochen über Spanien niederging, ist beachtlich. Kein Wunder, dass jetzt alle etwas vom Glanz abhaben wollen: Zapatero und Raj.. Reenviar Blog

    • 17.07.2008 [Comentarios: 20]

      Spanien wird von Korruption zerfressen

      Seit acht Jahren bin ich jetzt hier in Madrid, jedes Jahr wird es meinem Empfinden nach schlimmer. Immer mehr Fälle von Geldhinterziehungen, Dokumentenfälschung, Geldwäsche, Anlegerbetrug, Bestechungsgelder oder nennen wir das Ganze ei.. Reenviar Blog

    • 09.07.2008 [Comentarios: 14]

      Führerschein in Spanien - gar nicht so einfach!

      Als ich mich vor zwei Jahren endlich dazu entschloss, den Führerschein zu machen, habe ich gedacht, dass ich die Angelegenheit recht schnell über die Bühne bringen würde und bald mit dem Auto zu meiner, damals außerhalb von Madri.. Reenviar Blog

    • 01.07.2008 [Comentarios: 5]

      Taxifahren in Madrid

      Ich hatte letzte Woche das groβe Glück mit meiner Chefin auf die Expo nach Zaragoza zu fahren und dort einen ereignisreichen und spannenden Tag zu verbringen, der mit einem Empfang auf einer Finca in der Nähe Zaragozas seinen Abschluss fan.. Reenviar Blog

    • 22.06.2008 [Comentarios: 60]

      Ich liebe Eure Emotionen!

      Die Spanier treiben mir immer wieder die Tränen in die Augen. Am Samstag war ich am Madrider Flughafen, um mein deutsches Sommer-Au-pair abzuholen. Als ich die Wartehalle betrat, dachte ich, dass in jedem Augenblick ein Fußballstar durch d.. Reenviar Blog

    • 16.06.2008 [Comentarios: 1]

      Herbert Wein und pez pescado

      Es mag ein Fehler sein, aber wenn man in einem neuen Land lebt und eine Sprache lernt, macht man es sich gerne einfach. Wurst ist Wurst und Gemüse Gemüse. Damit hat man schon mal was gelernt und verhungert nicht. Es gibt ja Landsleute, die sich .. Reenviar Blog

    • 09.06.2008 [Comentarios: 13]

      Die Krise ist eine große Chance für Spanien

      Krise ist nur gut. Die Chinesen wissen das. Das chinesische Wort dafür drückt gleichzeitig Chance aus. Für Spanien ist sie ein notwendiger Prozess, er wird schmerzhaft sein, aber ich bin sicher, dass das Land danach wirklich zu einer g.. Reenviar Blog

    • 30.05.2008 [Comentarios: 10]

      Handyterror in Spanien

      "Riiing, Riiiing, Riiiiing." Mein Herz macht einen kleinen Sprung und ich merke wie sich meine Wangen röten, sollte ich etwa vergessen haben, mein Handy auf lautlos zu stellen? Ein schneller Blick auf den Bildschirm gibt Aufschluss: Das imp.. Reenviar Blog

    • 15.05.2008 [Comentarios: 14]

      Warum die Spanier den Crash selbst schuld sind

      Die meisten Ausländer wundert es nicht, dass es derzeit mit dem spanischen Wohnungsmarkt rapide den Bach runtergeht, werden hier doch spätestens seit 2002 Mondpreise für mehr als durchschnittliche Immobilien verlangt und wird offensichtlich.. Reenviar Blog

    • 05.05.2008 [Comentarios: 1]

      Vom Suchen und Finden eines Sprachpartners

      Dein Deutsch für mein Spanisch, das klingt fair, dachte ich und stellte kurzerhand einen Aufruf ins Internet, auf der Suche nach spanischen Sprachpartnern in Madrid. Schließlich lernt man eine Sprache im lebendigen Gebrauch doch am schnellsten... Reenviar Blog

    • 23.04.2008 [Comentarios: 5]

      Allein unter Frauen

      Dieser Mann hat so gar nichts von einem Spanier: Er ist groß, hat blauen Augen und blonde Haare und gilt als blando (weich), wo die meisten Spanier doch als bruto (hart und roh) gelten. Dann hat er auch noch eine sehr moderne Frau mit kurzen Haaren,.. Reenviar Blog

    • 18.04.2008 [Comentarios: 5]

      Zweischneidige Erinnerung

      Verwundert reibe ich mir die Augen: Alle Nationen pflegen zwar ihre „Helden“, die wir selbstverständlich auf Seiten der „Guten“ verorten. Hier, vor dem Alcázar im malerischen Toledo, scheint sich die Informationstafel a.. Reenviar Blog

    • 10.04.2008 [Comentarios: 22]

      Bitte mehr Respekt vor anderen Sprachen!

      Leider muss ich mich jetzt doch mal wieder aufregen. Die Spanier sind ja ganz furchtbar lieb, aber ihre Sprache und Ausdrucksweise treiben mich noch mal in den Wahnsinn. Ich habe Kinder, die in einer zweisprachigen Welt mit Englisch und Französi.. Reenviar Blog

    • 01.04.2008 [Comentarios: 6]

      Südamerikaner in Madrid

      Als Deutsche in Madrid mit den notwendigen zwei „Instituto Cervantes“ –Sprachscheinen, ging man recht unbeschwert nach Madrid zum „Intercambio“. Wie auch anders – es bereitet ja kein Sprachlehrer oder kein Reisefüh.. Reenviar Blog

    • 19.03.2008 [Comentarios: 12]

      Das Land der 1000 Kontakte

      Nirgendwo kann man besser und schneller Menschen kennen lernen als in Spanien. An der Bushaltestelle, in der Bar am Tresen oder beim Arzt. Die Spanier finden immer ein Thema, suchen den Kontakt. Sie interessieren sich meist nicht wirklich für die eig.. Reenviar Blog

    • 10.03.2008 [Comentarios: 7]

      Wie weit darf Demotivation gehen?

      Der letze Beitrag in diesem Blog fing eigentlich mit einem ganz anderem Thema an aber wurde dann mithilfe der Kommentare sehr schnell politisch. Im Nachhinein ist wahrscheinlich alles was wir tun politisch, aber ich schliesse mich der Meinu.. Reenviar Blog

    • 23.02.2008 [Comentarios: 35]

      Der menschenverachtende Radiosender COPE ist eine Schande für Spanien

      Als ich vor acht Jahren nach Spanien gekommen bin, habe ich mich noch als Katholikin gefühlt. Nicht sehr überzeugt, auch nicht praktizierend, aber zumindest indirekt dazugehörig. Inzwischen denke ich ernsthaft darüber nach, zum protest.. Reenviar Blog

    • 12.02.2008 [Comentarios: 1]

      Ya.com - mach das Beste draus!

      Callcenter! Jeder hat schon mit Gabriela, Antonio, María oder Pablo telefoniert, hat sich selbst mal einen anderen Namen gegeben, um den Effekt auszuprobieren, wenn man in fünf Minuten bis zur Hypnose mit einem vermeintlich höflichen &bdq.. Reenviar Blog

    • 06.02.2008 [Comentarios: 5]

      Tierschutz in Spanien

      Als ich heute Morgen aufgewacht bin, konnte ich schon vom Bett aus den blauen Himmel und die Sonne sehen. Es hätte ein richtig schöner Tag werden können…

      Stattdessen klingelte das Telefon und meine Nachbarin fragte mich, .. Reenviar Blog

    • 28.01.2008 [Comentarios: 8]

      Das Wetter in Madrid

      Was für ein Sommer mit ewig blauem Himmel. Davon sind die Deutschen begeistert, weil es in Deutschland weniger Sonnentage gibt als in Spanien. Das mag im Urlaub erträglich sein, doch wenn das schöne Wetter Monate lang anhält, sehnt man.. Reenviar Blog

    • 21.01.2008 [Comentarios: 3]

      No sin nuestro Gallardón

      Sicherlich hat es keinen so recht gewundert, dass Mariano Rajoy unseren Bürgermeister nicht in seine Liste aufgenommen hat. Dennoch hat es mich sehr überrascht, dass Gallardon das Handtuch werfen will und scheinbar auch sein Amt als Bürgerm.. Reenviar Blog

    • 17.01.2008 [Comentarios: 0]

      Fiesta bis zum Morgengrauen

      Ist das in Deutschland übliche Vorwarnen der Nachbarn auch in Spanien angebracht? Oktober 2007: Nach vierwöchiger Suche habe ich mit viel Glück endlich eine wunderbare Wohnung in Chueca gefunden. Dort wohne ich mit Ilka, einer deutschen Jur.. Reenviar Blog

    • 03.01.2008 [Comentarios: 8]

      Mischung von Kulturen, offene Kritik und gegenseitiger Respekt

      Vor kurzem gab es einen Beitrag auf dem Blog von Stefanie mit dem Titel "Iberia wann wirst Du endlich besser". Schön war für mich zu sehen, dass dieser Beitrag doch mehr als nur einen Besucher dazu veranlasst hat seine Meinung zu ä.. Reenviar Blog

    • 24.12.2007 [Comentarios: 4]

      Der schleichende Wandel

      Der Wandel kommt schleichend, zeigt sich erst nur im Detail, bevor er auch im Groben sichtbar wird. Am Anfang erschreckt man noch, dann freut man sich irgendwie, weil es bedeutet, dass man integriert ist, sich wohl fühlt. Die Rede ist von der Anpassung an.. Reenviar Blog

    • 06.12.2007 [Comentarios: 23]

      Iberia, wann wirst Du endlich besser?

      Wenn man in ein neues Land kommt, dann hat man ganz schnell Feinde ausgemacht. Meist sind es die nationalen Dienstleister, die man direkt gefressen hat - auch, um dem eigenen Frust bei der Integration in eine neue Kultur Luft zu machen. In Belgien war es .. Reenviar Blog

    • 29.11.2007 [Comentarios: 0]

      Datenklau passiert überall

      Seit einigen Tagen beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Fall in Großbritannien, wo Her Majestys Revenue and Customs (HMRC) 25 Millionen Datensätze von Kindergeld-Empfängern verloren hat, indem ein kleiner Angestellter diese sagenhafte Summe von 25 M.. Reenviar Blog

    • 23.11.2007 [Comentarios: 3]

      Hilfsbereite Spanier - ein Loblied

      Im Blog von madridfuerdeutsche.com hat der/die eine oder andere schon mal etwas Frust abgelassen über Spanien und insbesondere den Straßenverkehr.Ich möchte heute aber mal von einem rundum positiven Erlebnis mit Spaniern berichten, obwohl der Anlass .. Reenviar Blog

    • 19.11.2007 [Comentarios: 5]

      Spanisches Fernsehen hat seine guten Sendungen

      Fernsehen ist in sich ein Medium, das Kontinente alphabetisieren und eine wirkliche Aufklärung hätte bewirken können, uns statt dessen aber glauben macht, dass Autos fliegen können und Ariel weiße Wäsche weißer wäscht. Vielleicht schafft ja das Internet, .. Reenviar Blog

    • 11.11.2007 [Comentarios: 3]

      Spanier streiken für sich selber

      Mir kommt es immer wieder so vor, als ob in Spanien immer nur die Taxifahrer, Piloten, Lokfuehrer und Fluglotsen Rechte haben. Sicherlich gibt es einen großen Unterschied zwischen Lokführern, Taxifahrern zum einem und Piloten und Fluglotsen zum anderem, a.. Reenviar Blog

    • 05.11.2007 [Comentarios: 9]

      Die Sprache, die sie verstehen

      Wir saßen in unserer neuen Wohnung, mitten in Madrid, als es plötzlich dunkel wurde. Wir zündeten Kerzen an. Als nach dem Stromausfall das Licht wieder ging, blieben Telefon und Internet weiterhin tot. Ich griff zum Handy und wählte die kostenfreie Nummer.. Reenviar Blog

    • 30.10.2007 [Comentarios: 10]

      Fortbewegen in der Metropole: Taxis und öffentliche Transportmittel

      Als die Taxifahrer neulich streikten aus Protest gegen die Ermordung eines Kollegen, fiel mir ein, dass das schon öfter vorgekommen ist, mit organisierten Protestfahrten und Verkehrskollaps inklusive. Natürlich ist der Mord zu verdammen, niemand wird da a.. Reenviar Blog

    • 22.10.2007 [Comentarios: 6]

      Madrid me mata!

      Das musste ich mir heute wieder denken. Ich liebe dieses Land und seine Leute, aber eins können die Spanier wirklich nicht: bauen. Weder Strassen, noch Häuser entsprechen europäischen Standards, vor allem in Fragen Sicherheit. Da hat man manchmal wirklich.. Reenviar Blog

    • 02.10.2007 [Comentarios: 7]

      In welcher Zeit leben wir?

      Manchmal habe ich den Eindruck, ich bin im falschen Film. Bei der Einfahrt auf den Parkplatz des Terminal 4 in Madrid werde ich von der Polizei an die Seite gewinkt. Routine-Kontrolle. Machen Sie bitte Ihren Kofferraum auf! Mit einem Detektor sucht der äl.. Reenviar Blog

    • 20.09.2007 [Comentarios: 1]

      Was ist Luxus?

      Das frag ich mich immer wieder, wenn ich beruflich in einem sogenannten Luxushotel absteige. Meist gehört dazu ein Flachbildschirm-TV, ein großes Zimmer und Bad. Nach vielen Reisen sind diese Attribute jedoch Standard und ich frage mich, ob Luxus nicht wa.. Reenviar Blog

    • 12.09.2007 [Comentarios: 4]

      Braucht Madrid einen Bürgermeister wie Giuliani?

      Vor kurzem habe ich auf www.elmundo.es einen Blog Beitrag gelesen, in dem sich ein Leser über die Listos im Carril Bus-Vao auf der A6 erregt. Interessanter .. Reenviar Blog

    • 04.09.2007 [Comentarios: 7]

      Spanische Schulkinder haben es besser

      In Deutschland wird derzeit viel diskutiert über die Ganztagsschule, Kinderbetreuung und sinkende Geburtenrate. Vielleicht sollte man mal einen Blick nach Spanien wagen. Nicht, das hier mehr Kinder geboren werden, aber zumindest in den Anfangsjahren ist d.. Reenviar Blog

    • 24.08.2007 [Comentarios: 4]

      Unser neues Zuhause..

      Neulich habe ich im deutschen Fernsehen eine dieser Dokusoaps angeschaut - Unser neues Zuhause. Es ging dabei nicht um den Umbau oder Ausbau oder Wiederaufbau oder ähnliches, der in dieser Art Shows einigen vom Schicksal gebeutelten Familien in der Heimat.. Reenviar Blog

    • 05.08.2007 [Comentarios: 1]

      Wie ein Stromkonzern auf der Leitung steht! (von C. Kügler)

      Vor einiger Zeit habe ich energía verde (grüne Energie) beantragt, d.h. der Stromlieferant verkauft mir den gleichen Strom wie immer, aber ich zahle etwas mehr. Er fordert dafür alternative Energie an, Wind beispielsweise, dort, wo es geht. Damit fördert .. Reenviar Blog

    • 27.07.2007 [Comentarios: 6]

      Das Rolltreppen-Phänomen in Spanien (von A. Klein)

      Etwas was mich in Madrid bis heute fasziniert ist die unglaubliche Disziplin, die hier auf der Rolltreppe in der Metro herrscht. Hier wird ohne Aufforderung und ohne Ausnahme rechts gestanden und links gegangen. Diese Disziplin ist auffällig, man kennt da.. Reenviar Blog

    • 24.07.2007 [Comentarios: 4]

      Spaniens Problem mit der Erinnerung

      Spanien hat ein Gesetz zur Aufarbeitung der Geschichte - la memoria historica. Ein sehr kurioses Gesetz aus deutscher Sicht. Einige Spanier sind nämlich nicht nur im Alltagsleben bei Terminen und Pflichten vergesslich, sondern auch was ihre Geschichte bet.. Reenviar Blog

    • 03.07.2007 [Comentarios: 5]

      Bloß nicht umziehen!

      Wer ein Unternehmen gründet, der muss auf viele Dinge achten: Dass das finanzielle Risiko nicht zu groß ist, dass die Idee schnell Geld einbringt und dass sie nicht so leicht kopiert werden kann. Wer in Spanien ein Unternehmen gründen will, der muss all.. Reenviar Blog

    • 03.06.2007 [Comentarios: 3]

      Laßt uns mehr und besser streiten!

      Im deutschen Sprachgebrauch gibt es Begriffe, die sich in keinem spanischen Wörterbuch finden. „Streitkultur“ ist einer davon. Nun, werden Sie sagen, es gibt Schlimmeres. Natürlich. Doch das Fehlen dieses von Ulrich Sarcinelli geprägten Begriffes zeigt ei.. Reenviar Blog

    • 19.05.2007 [Comentarios: 6]

      Mietwohnungen in Madrid sind unerschwinglich

      Wenn man so wie ich an die Berliner Mietverhältnisse gewöhnt ist, kann sich die Wohnungssuche in Madrid als ein richtiger Alptraum erweisen und man kann dabei nahezu den Kopf verlieren. Der Grund dafür sind die exorbitanten Mietpreise. Auf dem Madrider Wo.. Reenviar Blog

    • 09.05.2007 [Comentarios: 2]

      Falsche Freunde

      Am Anfang hat es mich ziemlich verwirrt, aber irgendwie auch unheimlich stolz gemacht. An jeder Ecke in Madrid nannte man mich „guapa“ – Hübsche. Nicht nur die Bauarbeiter, auch in den Geschäften und sogar auf dem Amt. Dass auch Frauen mich so nannten, br.. Reenviar Blog

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